Am Mittwoch hat mein Vater Geburtstag. Und ich habe keine Ahnung, was ich ihm schenken könnte.
Zeit hab ich bis Freitag, da ich bis Donnerstag Abend ohnehin in Bonn bin und er Freitag feiert.
Was kann man seinem Vater zum 63. Geburtstag schenken?
Letztes Jahr gab es einen Bonsai, aber er kümmert sich leider nicht wirklich drum. Er spielt Tennis, aber neue Tennisbälle finde ich als Geschenk nicht so optimal.
Ansonsten ist er ein wenig bei den Grünen in der Kommunalpolitik tätig und hilft ehrenamtlich an einer Schule.
Vielleicht ein Buch? Aber ich bekomme selten mit, dass er wirklich welche liest.
Ich denke für die Feier werde ich auf jeden Fall etwas backen. Grade favorisiere ich Seelen. Mit Oliven, mit Paprika, mit Salz und jede menge Variationen. Das Rezept von StrickiStracki habe ich schonmal getestet und für einfach und gut befunden.
Für sonstige Anregungen bin ich absolut offen.
Ein Wochenende mit meiner Mutter und meiner Halbschwester statt mit meinem Liebsten.
Von Freitag bis Sonntag in Köln in einem Hotel im Dreibettzimmer mit wenig Rückzugsraum.
Wir haben viel geshoppt, viel über Frauenthemen geredet, sind viel gelaufen und waren in “Hairspray”. Leider in einer Vorstellung ohne Maite Kelly und ohne Uwe Ochsenknecht. Dafür mit einer Unterbrechung weil die Schauspieler anfingen zu lachen, aber trotzdem war das Musical ganz schön.
Aber wirklich wohl fühle ich mich beim Marathonanprobieren und über Schuhe, Taschen und Wäsche waschen reden nicht.
Ich hab meinen Liebsten unheimlich vermisst und ich habe mein Bett vermisst. Mein Bett ist mein ultimativer Rückzugsraum und ich verkrieche mich grade momentan sehr gerne dort.
Ein Wochenende mit Mutter und Halbschwester ist irgendwie anders. Es tut den Beziehungen sicher gut und man kommt mal raus. Aber mehr als einmal im Jahr möchte ich das wohl auch nicht.
Ich will zurück in meine Wochenendroutine. Ich will meinen Liebsten.
Ich will gespräche mit Leuten die wissen was Twitter ist und die Nachtische essen.
Für ein Leben nur unter Frauen bin ich wohl nicht geeignet. Danke das es Männer gibt.
.. lässt bei mir irgendwie garkein Wochenendgefühl aufkommen.
Normalerweise sind die Wochenenden eine Flucht aus dem Alltag, eigentlich fast wie ein Kurzurlaub und so ganz anders als die Wochentage. Das fehlt diesmal total und ich vermisse es.
Du fehlst mir.
Nachdem ich nun schon über 3 Jahre in Koblenz wohne, habe ich es mir jetzt einmal angesehen.
Ich war da. Genau wie die anderen Massen.
Freitag Morgen habe ich leider eine sehr unglückliche Wahl getroffen was die Schuhe betrifft.
Ich habe meine roten Ballerinas angezogen die mir schon auf dem 5-minütigen Weg von der Bushaltestelle zum Büro die Ferse dermaßen aufgescheuert haben, das ich den Rest des Tages Barfuß lief, wenn es ging. Ansonsten eben auf den Ballen, damit nichts an die offene Wunde an der Ferse kommt.
Also kam am Samstag Abend das laufen zum deutschen Eck nicht in Frage. Es kamen nichtmals meine geliebten Sneaker in Frage, denn jeder normalhohe Schuhe drückt ja hinten auf die Ferse und somit genau auf meinen momentan Wunden Punkt.
Also: Stiefel. Ich mag meine Stiefel. Sehr sogar.
Ist in Größe 42 aber auch garnicht so einfach, passende zu finden und ich habe sogar welche mit ein bisschen Absatz die mir gut gefallen seit letztem Jahr. Und sie belasten die Ferse nicht.
Leider habe ich nicht bedacht, das ich bei diesem Großevent viel stehen muss.
Zuerst musste ich allerdings einen Parkplatz finden. Das erwies sich als tückisch, da viele Straßen komplett zum Busparkplatz erklärt worden waren und normale Autos dort nichtmehr stehen durften. Öffentliche Parkplätze waren natürlich schon seit Stunden dicht und so habe ich irgendwann einen genommen, bei dem ich auch fast von Zuhause aus hätte laufen können. Aber Egal. Feuerwerk! Musik! Menschenmassen! Meine Laune war leicht genervt, aber eigentlich gut.
Wir kamen um etwa 18:30 an und kamen noch Problemlos vor zum deutschen Eck und auch nette Plätze, aber eben nichts zum Sitzen.
Das Programm auf der Bühne war eher miserabel (die “Megaband” würde ich wirklich niemandem empfehlen) und sonstige Unterhaltung gab es kaum.
Zum Glück hatte ich meinen Sockenfüssler dabei. Das sorgt nichtnur für ein Minimum an Unterhaltung sondern sich auch um mich. Nach nur kurzer Zeit wurden die guten Plätze zugunsten von schlechten, bei denen man sich aber auf ein Geländer setzen konnte aufgegeben.
Rinjah war glücklich, es gab schlechte Musik und wir mussten uns nur gefühlte 17Stunden selbst beschäftigen, ehe wir uns neuerlich Stehplätze mit besserem Ausblick suchen konnten.
Einen Eindruck vom folgenden Feuerwerkt könnt ihr hier bestaunen:
Wir haben uns ja gefragt, wozu man Feuerwerk filmt. Ganz offensichtlich um es bei Youtube einstellen zu können.
Der Rückweg zum Auto war für mich das Schlimmste. Meine Füße brannten, taten nurnoch Weh und wollten kalt gebadet werden. Leider liess sich mein Liebster nicht dazu erweichen vorzugehen und das Auto für mich zu holen, so musste er genörgel und gejammere ertragen. Wenigstens das tat er tapfer.
Zuhause bekam ich dann kaltes Wasser und Kirscheistee zusammen mit ein paar Folgen Friends.
Alles in allem ein katastrophaler Abend für meine Füße, meine Augen haben sich am Feuerwerk jedoch erfreut.
Ob es wiederholt wird, schaun wir dann nächstes Jahr mal.
Schonwieder fast eine Woche rum, seit ich das letzte Mal gebloggt habe.
Das liegt allerdings eher daran, dass ich zu viel zu tun hatte, als das nichts passiert wäre.
Ich war auf einem Familientreffen mit einer Verwandten aus Brasilien, habe den Künstlermarkt des Johannisfest in Mainz besucht und einen Ring geschenkt bekommen von meinem Liebsten, bin mit meiner Firma in das neue Büro gezogen und habe für ein Planspiel nächste Woche in der Schule die Rolle der Präsidentin des Europarats bekommen. Ausserdem sind bei mir zwei neue Päckchen von trnd eingetrudelt, die Oral B Zahnbürste und das Buch “Der letzte Harem”, das muss natürlich beides getestet werden!
Also, es war was los, ich kam nur nicht zum schreiben. Die Berichte zu Amsterdam stehen eigentlich auchnoch aus, aber vielleicht lass ich die auch ganz und hoffe das sie bei Sockenfuessler noch auftauchen. Als nächstes kommt bei mir nur der Bericht zum Kino heute.
Da mein Liebster leider so überaus nett war und mir Sims 3 geschenkt hat, werde ich wohl auch damit nun meine Freizeit verbringen und noch weniger Zeit fürs bloggen haben. Ich hoffe mir wird verziehen.
Ich bin gestern Abend ziemlich fertig wieder zu Hause angekommen.
Hinter mir ein Wochenende mit etwa 20 Kerlen die mehrfach die Woche mehrere Stunden vor ihrem PC hocken und World of Warcraft spielen. Einer davon mein Liebster.
Freitag bin ich nach der Arbeit erst zu ihm gefahren und habe festgestellt, das die Strecke mit dem BMW in 65Minuten zu meistern ist. Das finde ich ganz ok. Dort gab es dann erstmal in aller Ruhe Abendessen, so dass wir erst gegen 22Uhr los- und nach Mitternacht ankamen.
Ankunft auf einem Schulhof, ein paar Autos waren schon da und begrüßt wurde ich mit “Oh Gott, die Frau am Steuer!”. Im Haus wurde es allerdings netter, ich kam schnell mit den “Nerds” ins Gespräch und habe mich auch mit einigen ziemlich gut Unterhalten.
Immer mal wieder hab ich die Gesprächspartner gewechselt, wenn das Thema doch wieder zu WoW wechselte.
Leider wurde im Wohnzimmer permanent geraucht. Ich, als absoluter Nichtraucher mit Asthmaartigen Athemproblemen habe es in diesem Raum leider nicht all zu lange aushalten können, so das ich immer mal wieder geflohen bin.
Mal ins andere Stockwerk, mal ins Schlafzimmer, mal nach draussen. Samstag Abend haben meine Schleimhäute nurnoch gebrannt und jeder Atemzug war eine Qual, auch heute Morgen hatte ich noch kratzen im Hals und Atemprobleme.
Bis auf das Rauchproblem war das Wochenende aber sehr unterhaltsam und besser als erwartet.
Das ich mit solchen Leuten normalerweise gut auskomme, wusste ich ja schon. Ein bisschen nervig war der Betrunkene, der dazu tendierte zu nerven. Sehr nett waren hingegen die drei Nüchternen, die mit mir Munchkin gespielt haben.
Leider hab ich das Spiel liegen lassen, ich hoffe ich bekomme es zurück.
Ich hätte nichts dagegen, nochmal mit zu einem Gildentreffen zu fahren. Jeden Monat bräuchte ich es nicht, aber ab und zu ist es recht lustig.
Heute Abend fahre ich erst zu Socke und dann mit ihm zusammen zu einem Gildentreffen.
Gilde? Ja, Gilde.
Socke spielt WoW und das recht aktiv. Die Gruppe in der man da zusammenspielt nennt sich Gilde.
Und die ganzen WoW-spielenden Freaks treffen sich dieses Wochenende dann mal wirklich bei einem von ihnen zu hause.
Vermutlich wird gegrillt, gesoffen und sich über WoW unterhalten. Eigentlich ist es nicht üblich, das Freundinnen dabei sind, vermutlich bin ich überhaupt das einzige weibliche Wesen dort.
Aber das bin ich ja aus Betrieb und Berufsschule schon gewohnt und ich habe kein Problem damit alleine unter Kerlen zu sein.
Irgendwie freue ich mich darauf, ich mag Nerds ja ohnehin und komme für gewöhnlich gut mit ihnen aus.
Bei WoW Themen kann ich natürlich weniger mitreden, aber ich finde sicherlich etwas zu tun. Ich habe mich auchschon auf LAN-Partys grandios amüsiert ohne einen Rechner dabei zu haben.
Heute habe ich einen Bounty-Kuchen für die Kerle gebacken, einfach weil ich Lust hatte den Kuchen zu machen. Wirklich gewürdigt wird es vermutlich nicht, höchstens von Socke.
Ich hoffe mal es sind nicht alle Dauerbesoffen und die hygienischen Bedingungen im Haus sind nicht viel schlimmer als in meiner Wohnung. Dann steht einem netten Wochenende nichts mehr im Weg.