Tage wie dieser


Kein guter Tag beginnt damit, dass ich wegen eines unschönen Traums mit sehr schlechter Laune aufwache. Und kein guter Tag geht so weiter wie der heutige.
Gestern habe ich mich noch über den frühlingshaften Sonnenschein gefreut, heute ist davon nichtsmehr zu sehen. Es hat wieder geschneit, nein, eigentlich tut es das immernoch.
Alles, vorallem mein Auto, ist weiss. Das ist einer der Aspekte des Winters, die ich am wenigsten mag. Ich muss mein Auto erstmal von Schnee und Eis befreien bevor ich fahren kann. Das frisst vorallem Morgens Zeit die ich nicht aufbringen will.
Also war ich eigentlich schon zu spät dran, als ich losgefahren bin. Es ist in meinem Büro zurzeit absolut nicht tragisch, wenn ich spät komme. Aber auch mir wiederstrebt es dann doch, erst nach 10:30 einzutrudeln. Heute fuhr ich genau um 10:30 auf den Parkplatz und fand schnell einen schönen. Vor dem aussteigen kontrolliere ich wie immer, ob auch alles dabei ist. Schlüssel, Geldbeutel, Handy, Laptop.. Laptop? Genau das eine Gerät ohne das ich nun wirklich nicht arbeiten kann, steht noch zuhause im Schlafzimmer. Ich habe vergessen ihn einzupacken. Also muss ich wohl oder übel nochmal nach Hause fahren.
Auf dem Weg zum Parkplatzausgang kommt mir dann auchnoch ein Kollege entgegen und fragt besorgt ob ich Krank sei. Warum auch sonst sollte man um die Zeit wegfahren? Ich muss mein Mallheur also auchnoch zugeben.
Kurz nach 11 habe ich es nun doch geschafft und bin mit Laptop im Büro.
Der Tag kann eigentlich nur besser werden.



Pachelbel im Schnee


Ich mag Klassische Musik gerne. Ich finde vieles klingt toll und ich höre es mir gerne an. Das ich mit etwa 14 eine CD-Sammlung Klassischer Musik wollte und bekam ist wohl nicht unbedingt standard. Aber wirklich normal war ich ja nie.
Grieg z.B. könnte ich immer hören. Die Peer Gynt Suite ist einfach traumhaft! Aber was ich eigentlich schreiben wollte:
Sonntag hatte ich das Vergnügen 2 Stunden im Auto mit meinen Eltern und meinem Liebsten im Schneechaos auf der Autobahn zu stehen. Ich hatte den Beifahrersitz ergattert und so wurde ich immerhin von der Sitzheizung wunderbar warm gehalten und lauschte dem Radio.
Als der Kanon in D-Dur von Pachelbel erklang versuchte ich das Radio etwas lauter zu stellen.
Ich griff also nach dem Radio Drehknöpfchen und wollte es ein wenig drehen um lauter zu machen, da kam von meinem Vater der dank Stau auf dem Fahrersitz absolut nicht ausgelastet war nur “Wart, ich mach schon!” und dank toller Technik verstellte er mit den Knöpfchen am Lenkrad den Sender.
Es hat einen Moment gedauert bis ich ihm erklärt hatte das ich es lauter haben und ganz bestimmt nicht einen anderen Sender wollte.
Frechheit. Kunstbanause. Wie kann man dieses Wundervolle Stück nicht hören wollen?



Frühling?


Heute morgen hat es geschneit. Dicke, weisse, angeblich einzigartige Flocken fielen vom Himmel. Eigentlich schön anzusehen.
Als sie sich in Hagelkörner wandelten gefiel mir das weniger. Dafür hat es mich gefreut, als der Himmel seine Feuchtigkeit wieder für sich behalten hat.
Ich habe eigentlich keine Lust mehr auf Schnee. Ich will Frühling! Und mein Garten macht mir da auch gute Hoffnungen, die ersten Schneeglöckchen haben sich schon aus dem Boden gewagt und verschönern den Blick auf die karge Erde ungemein. Hoffentlich schlließen sich ihnen bald die anderen Gewächse an. Ich liebe das Frühlingsgrün. Es ist einfach ein fantastischer Farbton der gute Laune provoziert.
Ich freue mich auf Frühlingsspaziergänge. Momentan muss man sich dick einpacken und nach 10minuten laufen beginnt man deswegen zu schwitzen. Zieht man sich aus, läuft man Gefahr sein Immunsystem zu überfordern. Zumindest tue ich das.
Morgens ist es meistens schon nichtmehr ganz dunkel, wenn ich aufstehe. Ich finde den Weg ins Bad wieder ohne Licht anmachen zu müssen. Endlich werden die Tage wieder sichtlich länger!
Es ist noch nichtmal mitte Februar.. aber der Frühling kommt. Er wird kommen. Er braucht nurnoch ein bisschen Zeit.

Mich erinnert der momentane Zustand an “Regina Regenbogen”. Allerdings nicht die Hörspiel oder Fernsehserie, sondern den Film. Wer ihn kennt, wird wissen warum. Wer nicht, kann sich hier nun ansehen was ich meine.

Ich hatte den Film früher auf VHS. Leider gibt es ihn nicht auf DVD, sonst besäße ich ihn. Aber immerhin hab ich die DVD-Box zur Fernsehserie!

Nach dem Intro wird übrigens deutlich das es nur im Regenbogenland schon Frühling ist und die Erde noch unter dem Winter leidet. Aber gut, es geht hier eigentlich nicht um den Film.



Noch ein Monat..


..dann ist der 24.12., Weihnachten!

Und Weihnachtlich passend, hat es dieses Wochenende auch das erste mal in diesem Winter, der ja eigentlich noch Herbst ist, wenn man nach dem Kalender geht, geschneit.

Freitag war es ziemlich stürmisch und windig. Es hat einige Ziegel von den Dächern geweht, alles Mögliche ist umgestürzt und die eigenen langen Haare peitschten ins Gesicht.

Samstag  lag dann der erste Schnee. Die Dächer und Grünflächen waren von Weiss überzogen und glitzerten in den wenigen Sonnenstrahlen die sich zwischen den Wolken hervor getraut haben. Ausser zum Brötchen holen habe ich die warme Wohnung auch nicht verlassen.

Sonntag habe ich das erste mal, seit ich in dem Haus wohne, Schnee räumen müssen. Zusammen mit meiner Nachbarin habe ich mit zwei alten Besen und Salz in dem schon etliche Spinnweben zu finden waren einen Gehweg vor unserem Haus freigeräumt.

Eigentlich wollte ich noch mit meinem Freund auf den Weihnachtsmarkt, aber leider mussten wir feststellen, das er am Totensonntag zu hat.

Heute nun ist es noch ein Monat bis Weihnachten. Langsam komme ich auch richtig in die Stimmung, überall wird geschmückt und Düfte nach Tanne, Zimt, Bratapfel und Lebkuchen wehen einem immer öfter in die Nase.

Ich wünsche mir eine Badewanne und einen Kamin! Ein heisses Bad und kuscheln vor dem Kamin ist in der Adventszeit, die ja nun anbricht, nochmal so schön.