Ein Film von dem man Alpträume bekommen kann.
Leider nicht, weil es guter Horror wäre. Die Handlung ist schnell erzählt: Us Army in Viatnam, sollen Tunnel von Vietcong säubern, am Ende alle tot.
In dem Film sieht man ständig jemanden sterben. Sie werden erhängt, erschossen, ertränkt, von Granaten zerfetzt, ersticken, der Hals wird mit Bambusstangen durchbohrt und natürlich wird auch erstochen. Aus viel mehr besteht der Film auch nicht. Die Viatnamesen haben nichtmals deutsche sondern nur englische Untertitel erhalten, was bei dem Mangel an Dialogen allerdings auch nicht weiter stört.
Mir hat der Film nicht gefallen, ich mag zwar Kriegsfilme allgemein schon nicht, aber dieser ist wirklich einfach nicht sehenswert.
Weil ich es sehr passend finde, hier noch ein Auszug aus der Kritik von Filmstarts.de
In der Ära der Duelle gab es Menschen, die nicht satisfaktionsfähig waren. Einen Widersacher, der gesellschaftlich deutlich schlechter gestellt war, durfte man nicht herausfordern, der Handschuh musste steckenbleiben. Ähnliches gilt für die Filme von Dr. Uwe Boll: German Fried Movie, Das erste Semester, Heart Of America, Alone in the Dark, Seed, Postal, Bloodrayn, Far Cry – all diese Werke liegen so deutlich unter dem Schnitt, dass sie eigentlich gar nicht mehr kritikfähig sind, jedes gesprochene oder geschriebene Wort eines zu viel ist. In die Liste dieser Filme, bei denen jede ernsthafte kritische Auseinandersetzung einem absurden Unterfangen gleicht, reiht sich nun der Vietnam-Kriegsfilm „1968 Tunnel Rats“ nahtlos ein. Lange Zeit glaubt man, einfach einen weiteren schlechten Genrefilm zu sehen. Doch dann kommt die letzte Szene und es fällt einem wie Schuppen von den Augen: Das soll gar kein hirnloses 80er-Jahre-Actiontrash-Revival sein, sondern ein bierernst gemeinter Anti-Kriegsfilm. Da ist dann endgültig vorbei, was auch zuvor schon nicht mehr zu retten gewesen wäre.
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