Max Manus


Bisher ist das Sneakjahr irgendwie noch nicht so meines. Vielleicht kommt ja zumindest vor dem Valentinstag nochmal was schönes. Max Manus war jedenfalls nicht schön.
Ein Historien-Drama über Nazis. Es tut mir Leid, ich mag so etwas einfach nicht sehen.
Ich mag es nicht wenn es um Krieg geht und besonders nicht um Nazis. Ich mochte Inglorious Basterds nicht sehen und nun Max Manus ebenso wenig. Andere finden ihn sicher fantastisch und in Norwegen ist er ein Kassenschlager.
Nunja. Es geht um Max Manus, einen Norweger der mit einigen Freunden Wiederstand gegen die Nazis im 2. Weltkrieg leistet. Er will für sein Land kämpfen und scheut vor nichts zurück. Obwohl sie mit dem Aufhängen von Anti-Nazi-Propaganda anfangen sprengen sie später Kriegsschiffe in die Luft. Leider überleben nicht alle.
Es gab viel Action, viel Blut, viele Leichen und viel anderes Zeug.
Kein Film für mich. Für andere ganz bestimmt.



The Hurt Locker


Die Sneak diese Woche lief malwieder in Kino 4, einem kleinen Saal den ich nicht so mag. Ausserdem hatte ich vor einen recht großen Herren, dessen Kopf mir während des gesamten Films den Blick auf die Leinwandmitte eingeschränkt hat, leider war keine Sitzposition zu finden, die das verhindert hätte.
Bei dem Film der kam, war das allerdings nicht so schlimm. Frau N. war da, es gab aber nichts zu lachen und sie ging früher. Schlimmer waren diesmal die Herren neben mir. Sie besprachen welchen Film man mit einer Frau zusammen anschauen sollte, um sie flachlegen zu können. Das nächste Niveaulose Thema habe ich schonwieder verdrängt.
Ausserdem mag ich es nicht, wenn jemand die gesamte Armlehne beansprucht und eigentlich auchnoch in meinen Sitz hineinragt.
Aber der Film!
Mir hat er nicht besonders gefallen, ich mag Filme die vom Krieg handeln einfach nicht.
In diesem geht es um die letzten 30 Tage einer Einheit der US Army vor der Rückkehr in die Heimat, die zum Bomben entschärfen im Irak im Einsatz ist.
Viel mehr ist da nicht. Viel zu wenig Handlung und lang angelegte Spannung für mich, es gab höchstens mal spannende Momente beim entschärfen einer Bombe.
Kein Film für mich, vielen anderen sagt er vermutlich eher zu.



1968 Tunnelrats


Ein Film von dem man Alpträume bekommen kann.

Leider nicht, weil es guter Horror wäre. Die Handlung ist schnell erzählt: Us Army in Viatnam, sollen Tunnel von Vietcong säubern, am Ende alle tot.

In dem Film sieht man ständig jemanden sterben. Sie werden erhängt, erschossen, ertränkt, von Granaten zerfetzt, ersticken, der Hals wird mit Bambusstangen durchbohrt und natürlich wird auch erstochen. Aus viel mehr besteht der Film auch nicht. Die Viatnamesen haben nichtmals deutsche sondern nur englische Untertitel erhalten, was bei dem Mangel an Dialogen allerdings auch nicht weiter stört.

Mir hat der Film nicht gefallen, ich mag zwar Kriegsfilme allgemein schon nicht, aber dieser ist wirklich einfach nicht sehenswert.

Weil ich es sehr passend finde, hier noch ein Auszug aus der Kritik von Filmstarts.de

In der Ära der Duelle gab es Menschen, die nicht satisfaktionsfähig waren. Einen Widersacher, der gesellschaftlich deutlich schlechter gestellt war, durfte man nicht herausfordern, der Handschuh musste steckenbleiben. Ähnliches gilt für die Filme von Dr. Uwe Boll: German Fried Movie, Das erste Semester, Heart Of America, Alone in the Dark, Seed, Postal, Bloodrayn, Far Cry – all diese Werke liegen so deutlich unter dem Schnitt, dass sie eigentlich gar nicht mehr kritikfähig sind, jedes gesprochene oder geschriebene Wort eines zu viel ist. In die Liste dieser Filme, bei denen jede ernsthafte kritische Auseinandersetzung einem absurden Unterfangen gleicht, reiht sich nun der Vietnam-Kriegsfilm „1968 Tunnel Rats“ nahtlos ein. Lange Zeit glaubt man, einfach einen weiteren schlechten Genrefilm zu sehen. Doch dann kommt die letzte Szene und es fällt einem wie Schuppen von den Augen: Das soll gar kein hirnloses 80er-Jahre-Actiontrash-Revival sein, sondern ein bierernst gemeinter Anti-Kriegsfilm. Da ist dann endgültig vorbei, was auch zuvor schon nicht mehr zu retten gewesen wäre.