(Traum)Job gesucht


Malwieder war die Sneak-Göttin (s muss in den letzten monaten einfach eineGöttin sein und kein Gott bei der Filmauswahl) gnädig und hat mich den Film sehen lassen, den ich gerne sehen wollte.
Ausnahmsweise ging es mir mal um die Besetzung, von der Handlung wusste ich vorher nichts. Die Hauptrolle in dem Film wird von Alexis Bledel, bekannt als Rory Gilmore, gespielt.
Thematisch passt der Film auch sehr gut zu den Gilmore Girls. Ryden Malby (Alexis Bledel) hat grade als eine der besten Schülerinnen die Highschool beendet und macht sich nun auf die Suche nach einem Job der zu ihr passt.
Dabei klappt leider nicht alles so wie es eigentlich geplant und auch in ihrem Liebesleben verläuft nicht alles wie es sollte. Ihr bester Freund ist schon seit Jahren in sie verliebt, bekam von ihr aber zu hören das sie nur Freundschaft möchte.
Sie versucht sich mit kleinen Jobs und einer Affaire über Wasser zu halten.

Allgemein ist der Film unterhaltsam, hat aber nicht sehr viel Anspruch. Fans von Alexis Bledel können dem Film sicherlich einiges abgewinnen, für Andere ist er nur mäßig empfehlenswert.



New in Town


Hach wie schön.. es war letzte Woche schon wieder nett amüsant und ein klein wenig romantisch im Kino.
Von Frau N. und Frau S. hab ich eher wenig mitbekommen, wir saßen mal wieder nicht ganz hinten. (Heute Abend haben wir unsere Stammplätze endlich mal wieder)
Es kam der neue Film mit Renée Zellweger, die ich seit Bridget Jones recht gerne mag. Allerdings finde ich das ihr die paar Kilo mehr besser standen.. aber egal.
In New in Town spielt sie Lucy, eine erfolgreiche Geschäftsfrau aus Miami die die Umstrukturierung einer kleinen Fabrik in New Ulm, dem angeblich deutschesten Städtchen im kalten Minnesota übernimmt.
Sie soll dort alles modernisieren und die hälfte der Stellen streichen.
Die Bewohner des kleinen Städchens sind etwas eigen und zu Anfang hat mich der Film doch stark an “Willkommen bei den Sch´tis” erinnert.
Es werden sehr viele Klischees erfüllt, denn auf dem Land ist man ja noch herzlich, jeder kennt jeden und man hat so seine Eigenheiten.
Ich fand den Film schön obwohl er an vielen Stellen vorhersehbar war, ich mag romantische Komödien einfach genau wie meine Liebesromane.



Love Happens


Malwieder zu dritt im Kino. Und ich finde es sehr gut mal weibliche Unterstützung zu haben, die sich mit mir auch am 4. romantischen Film in Folge erfreuen kann.
Letztes mal kam also Love Happens, ein Film mit Jennifer Aniston.
Burke Ryan hat vor 3 Jahren seine Frau bei einem Unfall verloren, inzwischen scheint er dies jedoch verarbeitet zu haben und hat einen Bestseller über Trauerbewältigung geschrieben und reist nun durch die Staaten und gibt Selbsthilfeseminare.
Als er auf die geheimnisvolle Floristin Eloise trifft gerät seine gefestigte Fassade jedoch ins wanken.
Eine typische romantische Geschichte die wenig unerwartetes zu bieten hat, aber dennoch schön anzusehen ist. Es ist mal keine Komödie sondern einfach nur ein Liebesfilm.
Ich finde es ja sehr zur Jahreszeit passend und von mir aus kann es ruhig noch etwas dauern bis die Horrorfilmsaison wieder startet.
Der Herbst bietet romantische Spaziergänge in buntem Laub und Nebel und kuschelige Abende auf der Couch. Da passen Liebesfilme wunderbar und ich habe auch nichts dagegen noch ein paar mehr zu sehen :)
Auch morgen wieder mit weiblicher Verstärkung!



All Inclusive


Letzte Woche waren wir malwieder zu dritt in der Sneak, zwei Mädels und blauerblubb. Es war wohl wieder eher ein Frauenfilm der kam, denn Frau N. war sehr amüsiert und ich hatte auch meinen Spass.
In der Komödie All Inclusive geht es um 4 Paare, die alle verschiedene Probleme haben.
Angelockt von tollen Freizeitangeboten fahren sie gemeinsam ins tropische Schlaraffenland und Urlaubsresort mit dem bezeichnenden Namen Eden. Dass dort allerdings keineswegs nur Erholung, sondern auch nur von einem der Pärchen gewollte Gruppen-Eheberatung auf sie alle wartet, merken sie erst dort. So gibt es anstelle von Jetski, Sonnenbad und Cocktails reihenweise Paarübungen, Konflikttherapie und Sex-Tipps während auf der anderen Hälfte der malerischen Insel ein Singleclub wilde Partys veranstaltet.

Der Film hat nichtgrade viel Niveau und macht natürlich viele seiner Witze auf der Basis von sex. Zu Flach war es mir dennoch nicht, es war leichte Unterhaltung bei der ich mich wunderbar amüsieren konnte.
Nochmal sehen muss ich ihn nicht und man verpasst auch sicher nichts, wenn man auf den Film verzichtet.



Die Standesbeamtin


Malwieder ein Film der fürs Herz gedacht war.. oder zumindest so ähnlich.
Kinopolis hatte malwieder mit der Technik zu kämpfen, irgendwie haben sie es weder geschafft zu Filmbeginn den Vorhang zu öffnen noch den Ton anzuschalten. Nach lautstarken Beschwerden wurde immerhin beides korrigiert.
Ich hatte malwieder die Prognosen studiert und wusste deshalb schon beim Titel was mich erwartet: Schwizerdütsch mit Untertiteln. Sehr gewöhnungsbedürftig!
In dem Film selbst geht es um Rahel Hubli, Standesbeamtin in einem kleinen Ort in der Schweiz. Sie wurde früh schwanger und hat den Vater des Kindes geheiratet, ist in ihrer Ehe jedoch nicht glücklich. Leider wirkt sich das auf die Trauungen aus, die sie durchführt und ihr Chef droht mit Kündigung.
Die ist ganz schnell wieder vom Tisch als Rahels Jugendfreund mit einer berühmten Schauspielerin an seiner Seite in dem Ort auftaucht und sich von ihr verheiraten lassen will.
Es kommen wieder Gefühle zwischen den beiden auf und das Bezihungschaos nimmt seinen lauf.

Die Sprache war wirklich etwas befremdlich, aber die Untertitel haben mich eher gestört als das ich sie gebraucht hätte. Nur der Gesang hätte wirklich nicht sein müssen!
Die Story ist ganz in Ordnung, wenn auch sehr vorhersehbar und wenig Originell. Der Film kann dennoch unterhalten und zumindest ich fand ihn auch nicht zu lang.
Empfehlen würde ich ihn allerdings nicht.



(500) Days of Summer


Als ich den Filmtitel las, habe ich erstmal ganz falsch vermutet worum es gehen könnte. 500 Sommertage, ja.. 500Tage sind mehr als ein Jahr und das am Stück Sommer?
Nein, es hat mit der Jahreszeit eigentlich nichts zu tun, denn Summer ist eine Frau.
Eine Frau in die Tom sich verliebt und mit der er 500 gemeinsame Tage verbringt.
Direkt am Anfang des Films wird man mit der Trennung der beiden nach 500 Tagen konfrontiert und von da ab springt die Zeit immer mal wieder. Man erfährt in einzelnen Szenen wie sie sich kennenlernten und was sie so unternommen haben. Auch wann es zu den ersten Problemen und Differenzen kam bekommt man zu sehen.
Zwischendurch wird mit Stilmitteln gespielt, so gibt es eine Szene in der alle wie für Bollywoodfilme typisch auf der Straße zu tanzen beginnen oder ein Zeichentrickvogel kommt angeflogen. Es ist amüsant aber nicht zu Überzogen, es passt jeweils zur Situation und so empfand ich es als angenehme Abwechslung.
Das ganze ist die Dokumentation einer Beziehung und durchaus auch ein Film für Männer, obwohl er ins Genre “Romantische Komödie” fällt. Die Problematik der einseitigen Liebe hat vermutlich jeder schon einmal durchlebt und trotzdem verfolgt man den Verlauf hier mit Spannung. Die Zeitsprünge sind gut gemacht, man erfährt immer welchen Tag man nun zu sehen bekommt und kann das Geschehen gut einordnen.
Ich hatte meinen Spass bei dem Kinofilm. Er war nicht herausragend gut, aber durchaus schön anzusehen.



I love you, Beth Cooper


Frau N. und Frau S. fanden ihn gut. Zumindest hörte es sich an, als hätten sie sich prächtig amüsiert.
In der Teeniekomödie “I love you, Beth Cooper” geht es um Denis, einen nerdigen Highschool Schüler der in seiner Rede auf der Abschlussfeier Beth Cooper seine liebe gesteht obwohl er sie eigentlich nur vom sehen her kennt.
Diese ist sehr beliebt und an einen Soldaten vergeben, der die Aktion garnicht lustig findet. Beth findet es hingegen recht süß und kommt deshalb am Abend auch zu seiner Party.
Doch ihr Freund ortet ihr Handy und taucht ebenfalls auf um Denis zu verprügeln. Daraufhin beginnt ihre turbulente Reise durch die Nacht bei der es zu Alkoholexzessen und sexuellen Handlungen kommt.

Man hat alles schon etliche Male gesehen, den Nerd der in die Attraktive Schülerin mit dummen Schlägerfreund verliebt ist und all die anderen Klischees. Den Film muss man wirklich nicht gesehen haben, für Teenies ist er aber vermutlich recht unterhaltsam. Er hat nicht ganz so viele Witze unterhalb der Gürtellinie, aber immernoch genug.