Essen mit Schwiegers


Weil meine Schwiegereltern in Spe zum letzten Weihnachten oder so von ihren beiden Kindern einen Gutschein für ein gemeinsames Essen bekommen haben, hatten wir uns verabredet.
Freitag Abend kurz nach 18Uhr machten der Liebste und ich uns also auf den Weg zur S-Bahn-Haltestelle um pünktlich um 19Uhr im BurgerMeister zu sein. Wir waren fast an der Haltestelle, als sein Handy klingelte. Wo wir denn seien? Na auf dem Weg zur S-Bahn..
Ich habe nur seine Seite des Gesprächs gehört.. jedenfalls waren seine Eltern sowie Schwester mit Partner schon angekommen und hungrig. Und auch der festen Überzeugung, dass wir uns für 18Uhr verabredet hätten.. na wunderbar. Da gab es wohl irgendwo ein Missverständnis.
Ich hasse es ja, zu spät zu kommen. 18:55 erreichten wir dann den BurgerMeister. Die anderen hatten schon alle die ersten Getränke und eine Portion frisch gemachter Chips vertilgt und saßen auf Barhockern um einen Tisch. Für 6 reichlich eng, aber wir arrangierten uns.
Mein Mantel fing fast Feuer, als ich ihn über den Stapel der Jacken auf einem anderen Stehtisch legt.. ich hatte das Teelicht dahinter nicht bemerkt.
Meine Oberschenkel sind ja öfter mal zu breit, diesmal waren sie allerdings zu lang. Ich saß die ganze Zeit breitbeinig, weil ich so schon mit den Knien an den Tisch stieß.
Genossen haben das Essen dennoch alle. Vermutlich kam die Lust auf Burger der Mutter auch daher, dass sie ihre Kinder finanziell nicht belasten wollte. Studieren immerhin beide noch.
Und schmecken tut es dort auch, da hat der Gastroführer eindeutig recht. Leckere, frische Burger die man sich zusammenstellen kann wie man möchte. Dazu Chips, Pommes oder Salat und der selbstgemachte Eistee schmeckt auch wunderbar.

Trotzdem war das Essen dort recht schnell vorbei und wir sind noch ein bisschen durch die Gassen gewandert, ehe wir uns im Depot 1899 niederliessen. Apfelwein und Deserttapas waren ein schöner Abschluss.

Einen kleinen Abendsprint legte Schwiegermama-in-spe dann noch hin. Ihr Geldbeutel rutschte wohl beim Aufstehen aus der Tasche und blieb unter dem Tisch zurück. Da hat er auch brav auf sie gewartet.



Szenen I


Szene unseres Alltags.
Der Liebste steht sehr auf Erfahrungsberichte. Wenn wir ins Kino wollen, werden Kritiken konsultiert. Wenn er etwas bestellt, wird gegoogelt, welche Meinungen es zu dem Shop gibt. Braucht er neue Technik, werden Monatelang Foren studiert.
Und wenn wir essen gehen wollen, werden die Bewertungen im Gastroführer Frankfurt 2012 vorgelesen.
Wir wollen heute essen gehen. Mit seiner Familie. Es war ein geschenkter Gutschein für die Eltern und angeblich hat seine Mutter Lust auf Burger. Es geht also natürlich in den Laden, der den ersten Platz bei Burgerrestaurants gemacht hat, den BurgerMeister. (Das es dort nur ein paar wenige Stehtische und ansonsten Bänke im freien gibt ist erst gestern aufgefallen. Ich bin sehr gespannt auf das Familiendinner!)
Naja, im Bett sprachen wir also nochmal über den Plan. Licht war schon aus, Hörspiel an und eigentlich wollten wir schlafen. Ich weiss nicht was mich geritten hat, aber als er meinte er sollte vielleicht nochmal nachschauen was Platz 2 ist, Platz 3, die Kuh die lacht wäre jedenfalls eine gute Alternative blah blubb usw.. erwiederte ich, ich hätte den Gastroführer versteckt. Ich hatte vorher gesehen, dass er auf meiner Kommode liegt, ein Platz wo er absolut nicht hingehört.
MEINE Kommode. Mein Chaos. Nicht der Platz für seine Zeitschrift..
Mit seiner Reaktion hätte ich nicht gerechnet. Sofort war das Licht wieder an und er begann seinen Schreibtisch zu durchwühlen. Zu diesem Zeitpunkt begann ich schon laut zu lachen.
Als er den Gastroführer dort nicht fand sah er mich sauer an und löcherte mich mit Fragen. Ob er im Wohnzimmer sei? Im Arbeitszimmer? Er war kurz davor ins Arbeitszimmer zu rennen, weil ich mit “Vielleicht” geantwortet hatte und stand schon an der Tür, als ihm auffiel, dass ich zur Kommode starrte und er ihn dort entdeckte.
Bis ich aufhörte zu lachen hatte er immerhin Platz zwei ausfindig gemacht und herausgefunden, dass mein Lieblingslieferservice Platz 1 bei den Thai Imbissen belegt. Wunderbar..

Und Morgen erzähl ich dann vielleicht vom Familiendinner im Stehimbiss.. ich bin schon sehr gespannt darauf!



Weihnachten naht..


Nagut. Ich finde schon, dass Weihnachten noch ein Stückchen weg ist. Und das ist auch sehr gut so, denn Geschenke habe ich noch keine besorgt, dekoriert ist noch nichts und Plätzchen sind auch noch keine gebacken worden.
Aber langsam wird Weihnachten bei uns geplant. Und dieses Jahr wird für mich wohl ein ganz besonderes Weihnachten.
Das erste, dass ich nicht mit meinen Eltern feiere.
Mit 25 Jahren werde ich dieses Jahr wohl mit dem Liebsten bei seinen Eltern und seiner Schwester feiern (und mit ihnen in die Kirche gehen!).
Bisher kam das für mich kaum in Frage. Da ich quasi Einzelkind bin, fühlte ich mich schon auch immer etwas verpflichtet, meine Eltern nicht alleine zu lassen. Nach über drei Jahren Beziehung möchte ich Heilig Abend allerdings auch mit dem Liebsten verbringen und ihn vorallem nicht Abends alleine in unserer Wohnung wissen, während ich bei meinen Eltern schlafe.
Als ich mit meiner Mutter geredet habe schien es ihr auch überhaupt nichts auszumachen. Das wundert mich zwar, freut mich aber auch. Sie planen Heilig Abend nun ohne mich. Entweder fahren sie weg oder zu meinen Großeltern. Und ich also zur Familie des Liebsten. (Die wissen übrigens noch nichts von ihrem Glück, aber vorallem seine Mutter hat mich so herzlich in die Familie integriert, dass es wirklich kein Problem ist)
Ich bin nun allerdings ein bisschen nervös und hoffe sehr, mich nicht fehl am Platz zu fühlen. Oder in der Kirche aufzufallen. Wobei ein Krippenspiel wohl ohnehin ganz etwas anderes als ein normaler Gottesdienst ist.
Und Geschenke brauche ich dann auch eindeutig für alle. Ich glaube, ich fange an mir Sorgen zu machen.
Also meine Gedanken sind jedenfalls schon bei Weihnachten. (Was zieh ich denn bloß an?)



Schock am Dienstag


Seit Juli bin ich nun unter der Woche im Hotel. Seit August nutze ich dort den T-Mobile Hotspot.
Das ist dort der einzige Weg ins Internet zu kommen und in den meisten Zimmern gibt es sehr guten WLan empfang. T-Mobile bietet eine Flatrate für 10€ im Monat für ihre Kunden an, wenn man sie für mindestens 6 Monate nimmt.
Ein faires Angebot, wie ich finde.
Mein Vater ist T-Mobile Kunde, also habe ich ihn gefragt ob er für mich diese Flatrate kaufen kann, den Zugang hatte er ohnehin schon. Er hat zugestimmt und ich habe munter gesurft, gezockt und das Internet einfach genutzt. Das klingt eigentlich alles ganz gut, oder?
Normal ruft er mich nicht wärend der Arbeitszeit an, er weiss, dass sowas eher stört.
Eben rief er mich aber doch an und teilte mit, er hätte auf seiner Handyrechnung einen 300€ Posten für die HotSpot Nutzung und ich bin geschockt.
Er hat die Flatrate per Mail bestätigt bekommen. Angeblich ist sie nun aber für seinen Tarif nicht verfügbar.
Natürlich diskutiert er nun schon wild mit T-Mobile und versucht das ganze zu klären, aber Internet gibt es für mich diese Woche wohl keins mehr nach Feierabend. Und ich habe ein unheimlich schlechtes Gewissen, obwohl ich ja eigentlich nichts dafür kann.
Ich hoffe das alles klärt sich irgendwie. Das ich von T-Mobile weg will ist nun aber definitiv.

(Und das wo gerade Schlotternächte in WoW sind. Ich hab mich so drauf gefreut…)



Frauen-Wochenende


Ein Wochenende mit meiner Mutter und meiner Halbschwester statt mit meinem Liebsten.
Von Freitag bis Sonntag in Köln in einem Hotel im Dreibettzimmer mit wenig Rückzugsraum.
Wir haben viel geshoppt, viel über Frauenthemen geredet, sind viel gelaufen und waren in “Hairspray”. Leider in einer Vorstellung ohne Maite Kelly und ohne Uwe Ochsenknecht. Dafür mit einer Unterbrechung weil die Schauspieler anfingen zu lachen, aber trotzdem war das Musical ganz schön.
Aber wirklich wohl fühle ich mich beim Marathonanprobieren und über Schuhe, Taschen und Wäsche waschen reden nicht.
Ich hab meinen Liebsten unheimlich vermisst und ich habe mein Bett vermisst. Mein Bett ist mein ultimativer Rückzugsraum und ich verkrieche mich grade momentan sehr gerne dort.
Ein Wochenende mit Mutter und Halbschwester ist irgendwie anders. Es tut den Beziehungen sicher gut und man kommt mal raus. Aber mehr als einmal im Jahr möchte ich das wohl auch nicht.
Ich will zurück in meine Wochenendroutine. Ich will meinen Liebsten.
Ich will gespräche mit Leuten die wissen was Twitter ist und die Nachtische essen.
Für ein Leben nur unter Frauen bin ich wohl nicht geeignet. Danke das es Männer gibt.



Mein Urlaub


Ich wollte ja noch kurz auf meinen Urlaub im August zu sprechen kommen. 1 ganze Woche frei und zusammen mit meinem Liebsten bei meinen und seinen Eltern gewesen.

Ich habe Coraline in 3D gesehen und es sehr genossen. Ab jetzt öfter Filme in 3D!

Ich war häufig am See und oft schwimmen. Ich habe 6 Romane durchgelesen. Ich war beim Zahnarzt zur Kontrolle und hab ihn auch direkt was machen lassen. Ich hatte Besuch von meiner Tante, Onkel und zwei Cousins (14 und 7). Hatte Besuch von meinen Lieben Großeltern.

Ich war auf der GamesCom und fand es toll. Es hat sich gelohnt und ich will nächstes Jahr wieder! Und ich will Wii Fit Plus!

Des Liebsten Eltern haben meine kennen gelernt und alle schienen zu sympathisieren. Ich wurde 23.

Ich habe kein einziges Foto gemacht im ganzen Urlaub. Schade.
Und viel zu schnell vorbei war der Urlaub auch.



Urlaub!


Ich hab jetzt Urlaub! Sommerurlaub!
Eine wundervolle Woche die ich mit meinem Liebsten und meiner Familie verbringen werde. Ich will die GamesCom besuchen und hoffentlich viel am See in der Sonne liegen und lesen. Abgeschlossen wird der Urlaub dann mit meinem Geburtstag am 23.
Hoffentlich bekomme ich noch sommerliches Wetter, C&A hat in seinen Schaufenstern jetzt doch tatsächlich schon Schals und Jacken. Ich wollte eigentlich nochmal shoppen gehen in nächster Zeit, aber eher Sommerliches als Herbst- und Wintersachen. Dafür bin ich wohl zu spät dran..
Donnerstag muss ich leider noch zum Zahnarzt. Einmal jährlich sollte das ja nunmal sein und ein anderer Termin der passt ist irgendwie nicht zu haben. Ich hoffe mal, er bemängelt nichts.

So. Meine Bücher sind eingepackt, die Katzen kommen mit, ich mache mich heute Abend auf zu meinen Eltern!
Auch in Hotel Mama kann man Ferien machen, besonders wenn man es von dort nicht weit zum See (und Zahnarzt :( ) hat.

Urlaub!