Rinjah

Erstes Mal

Malwieder ein erstes Mal in meinem Leben.
Das erste eigene Auto. So richtig eigen.
Seit kurz nach meinem 18. Geburtstag fahre ich in einem “eigenem” Auto. Da ich in einem Kaff, also wirklich richtig Kaff, aufgewachsen bin und meine Eltern beide Vollzeit arbeiteten, ich ausserdem Mamas Firmenwagen ohnehin nicht fahren durfte, hatte ich ein “eigenes” Auto zur verfügung.
Ein damals 7 Jahre alter Corsa in Apfelgrün, zugelassen auf meinen Vater. Als dieser abgewrackt wurde bekam ich das alte Auto meines Vaters, sein rotes BMW Cabrio das heute noch vor meiner Tür steht.
Zugelassen waren die Autos beide auf meinen Vater, auch Versicherung und Steuern übernahm er immernoch. Das letzte bisschen abhängigkeit von den Eltern in meinem Fall.
Gestern habe ich das erste mal ein Auto gekauft. Ich habe den Kaufvertrag unterschrieben, ich muss das Geld überweisen und es anmelden und ich werde zukünftig daran denken müssen das die KFZ Versicherung ja einmal im Jahr abgebucht wird.
Komplett unabhängig von den Eltern. Alles hier ist wirklich meins und nichtsmehr von ihnen zur Verfügung gestellt.
Ich denke das ist gut so.

Auch wenn ich mich direkt wieder in die Abhängigkeit begebe. Papa wird mich abholen und mit mir zur Zulassungsstelle und zum Händler fahren um mein Auto in Empfang zu nehmen. Das alte hat dann ab Morgen meine Tante und ich bin kurzzeitig Autolos.

Geht ja gut los

Seit heute nun also fasten.
Fängt super an, meine Mutter hat gestern schon begonnen, weil sie demnächst zu einer Weinprobe eingeladen ist und so mindestens einen Tag aussetzen wird. Mir ist gestern Nacht eingefallen, dass im Gefrierschrank noch 6 Magnum Temptation Mini sind. Fies!
Und Samstag hat der Liebste Geburtstag und wünscht sich Amerikaner mit Schokoglasur..
Aber ich fange dann erstmal mit heute an. Immer nur ein Tag nach dem anderen.

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  • Kategorie: Ich
  • Fastenzeit

    Obwohl ich mit Religion recht wenig am Hut habe, werde ich dieses Jahr fasten.
    Letztes Jahr habe ich 40Tage auf Amazon verzichtet. Dieses Jahr hatte ich eigentlich nichts vor, bis ich vorhin mit meiner Mutter telefonierte. Sie machte mir ein Angebot, dass es auch mich attraktiver werden ließ.
    Ich finde das meine Eltern zuviel Alkohol trinken. Es gehört für sie zum Abendessen und zusammensitzen mit Freunden einfach dazu. Sie trinken nicht im Übermaß, aber eben nahezu täglich.
    Meine Mutter bot nun an zusammen zu fasten, sie verzichtet auf Alkohol, ich muss mir meins selbst überlegen. 40 Tage ohne Alkohol wären für mich so überhaupt kein Verzicht.
    Als ich einer Freundin von diesem Angebot meiner Mutter erzählte war auch diese dem Fasten nicht abgeneigt und überlegte mit mir zusammen, auf was ich verzichten könnte. Als es zu Schokolade kam war ich skeptisch. Ich liebe Schokolade. Pur esse ich zwar nur wenig, aber in Kuchen, Muffins, Cookies, Eis und allem anderen mag ich sie überaus gerne. Also ein eindeutiger Verzicht.
    Überzeugt hat sie mich, in dem auch sie anbot mitzumachen. Und weil mir auch dieser Gedanke gefiel, werde ich zusätzlich die ganzen überzuckten Softdrings weglassen. Keine Cola, keine Limonaden und kein Eistee. Wasser, Tee und dünne Saftschorlen ab Mittwoch.
    Ich bin mal gespannt ob ich es durchhalte, gemeinerweise hat der Liebste Samstag Geburtstag und ich bin mir recht sicher, dass es schokoladiges geben wird.

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  • Kategorie: Ich
  • Essen mit Schwiegers

    Weil meine Schwiegereltern in Spe zum letzten Weihnachten oder so von ihren beiden Kindern einen Gutschein für ein gemeinsames Essen bekommen haben, hatten wir uns verabredet.
    Freitag Abend kurz nach 18Uhr machten der Liebste und ich uns also auf den Weg zur S-Bahn-Haltestelle um pünktlich um 19Uhr im BurgerMeister zu sein. Wir waren fast an der Haltestelle, als sein Handy klingelte. Wo wir denn seien? Na auf dem Weg zur S-Bahn..
    Ich habe nur seine Seite des Gesprächs gehört.. jedenfalls waren seine Eltern sowie Schwester mit Partner schon angekommen und hungrig. Und auch der festen Überzeugung, dass wir uns für 18Uhr verabredet hätten.. na wunderbar. Da gab es wohl irgendwo ein Missverständnis.
    Ich hasse es ja, zu spät zu kommen. 18:55 erreichten wir dann den BurgerMeister. Die anderen hatten schon alle die ersten Getränke und eine Portion frisch gemachter Chips vertilgt und saßen auf Barhockern um einen Tisch. Für 6 reichlich eng, aber wir arrangierten uns.
    Mein Mantel fing fast Feuer, als ich ihn über den Stapel der Jacken auf einem anderen Stehtisch legt.. ich hatte das Teelicht dahinter nicht bemerkt.
    Meine Oberschenkel sind ja öfter mal zu breit, diesmal waren sie allerdings zu lang. Ich saß die ganze Zeit breitbeinig, weil ich so schon mit den Knien an den Tisch stieß.
    Genossen haben das Essen dennoch alle. Vermutlich kam die Lust auf Burger der Mutter auch daher, dass sie ihre Kinder finanziell nicht belasten wollte. Studieren immerhin beide noch.
    Und schmecken tut es dort auch, da hat der Gastroführer eindeutig recht. Leckere, frische Burger die man sich zusammenstellen kann wie man möchte. Dazu Chips, Pommes oder Salat und der selbstgemachte Eistee schmeckt auch wunderbar.

    Trotzdem war das Essen dort recht schnell vorbei und wir sind noch ein bisschen durch die Gassen gewandert, ehe wir uns im Depot 1899 niederliessen. Apfelwein und Deserttapas waren ein schöner Abschluss.

    Einen kleinen Abendsprint legte Schwiegermama-in-spe dann noch hin. Ihr Geldbeutel rutschte wohl beim Aufstehen aus der Tasche und blieb unter dem Tisch zurück. Da hat er auch brav auf sie gewartet.

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  • Kategorie: Ich
  • Szenen I

    Szene unseres Alltags.
    Der Liebste steht sehr auf Erfahrungsberichte. Wenn wir ins Kino wollen, werden Kritiken konsultiert. Wenn er etwas bestellt, wird gegoogelt, welche Meinungen es zu dem Shop gibt. Braucht er neue Technik, werden Monatelang Foren studiert.
    Und wenn wir essen gehen wollen, werden die Bewertungen im Gastroführer Frankfurt 2012 vorgelesen.
    Wir wollen heute essen gehen. Mit seiner Familie. Es war ein geschenkter Gutschein für die Eltern und angeblich hat seine Mutter Lust auf Burger. Es geht also natürlich in den Laden, der den ersten Platz bei Burgerrestaurants gemacht hat, den BurgerMeister. (Das es dort nur ein paar wenige Stehtische und ansonsten Bänke im freien gibt ist erst gestern aufgefallen. Ich bin sehr gespannt auf das Familiendinner!)
    Naja, im Bett sprachen wir also nochmal über den Plan. Licht war schon aus, Hörspiel an und eigentlich wollten wir schlafen. Ich weiss nicht was mich geritten hat, aber als er meinte er sollte vielleicht nochmal nachschauen was Platz 2 ist, Platz 3, die Kuh die lacht wäre jedenfalls eine gute Alternative blah blubb usw.. erwiederte ich, ich hätte den Gastroführer versteckt. Ich hatte vorher gesehen, dass er auf meiner Kommode liegt, ein Platz wo er absolut nicht hingehört.
    MEINE Kommode. Mein Chaos. Nicht der Platz für seine Zeitschrift..
    Mit seiner Reaktion hätte ich nicht gerechnet. Sofort war das Licht wieder an und er begann seinen Schreibtisch zu durchwühlen. Zu diesem Zeitpunkt begann ich schon laut zu lachen.
    Als er den Gastroführer dort nicht fand sah er mich sauer an und löcherte mich mit Fragen. Ob er im Wohnzimmer sei? Im Arbeitszimmer? Er war kurz davor ins Arbeitszimmer zu rennen, weil ich mit “Vielleicht” geantwortet hatte und stand schon an der Tür, als ihm auffiel, dass ich zur Kommode starrte und er ihn dort entdeckte.
    Bis ich aufhörte zu lachen hatte er immerhin Platz zwei ausfindig gemacht und herausgefunden, dass mein Lieblingslieferservice Platz 1 bei den Thai Imbissen belegt. Wunderbar..

    Und Morgen erzähl ich dann vielleicht vom Familiendinner im Stehimbiss.. ich bin schon sehr gespannt darauf!

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  • Kategorie: Ich
  • Weihnachten naht..

    Nagut. Ich finde schon, dass Weihnachten noch ein Stückchen weg ist. Und das ist auch sehr gut so, denn Geschenke habe ich noch keine besorgt, dekoriert ist noch nichts und Plätzchen sind auch noch keine gebacken worden.
    Aber langsam wird Weihnachten bei uns geplant. Und dieses Jahr wird für mich wohl ein ganz besonderes Weihnachten.
    Das erste, dass ich nicht mit meinen Eltern feiere.
    Mit 25 Jahren werde ich dieses Jahr wohl mit dem Liebsten bei seinen Eltern und seiner Schwester feiern (und mit ihnen in die Kirche gehen!).
    Bisher kam das für mich kaum in Frage. Da ich quasi Einzelkind bin, fühlte ich mich schon auch immer etwas verpflichtet, meine Eltern nicht alleine zu lassen. Nach über drei Jahren Beziehung möchte ich Heilig Abend allerdings auch mit dem Liebsten verbringen und ihn vorallem nicht Abends alleine in unserer Wohnung wissen, während ich bei meinen Eltern schlafe.
    Als ich mit meiner Mutter geredet habe schien es ihr auch überhaupt nichts auszumachen. Das wundert mich zwar, freut mich aber auch. Sie planen Heilig Abend nun ohne mich. Entweder fahren sie weg oder zu meinen Großeltern. Und ich also zur Familie des Liebsten. (Die wissen übrigens noch nichts von ihrem Glück, aber vorallem seine Mutter hat mich so herzlich in die Familie integriert, dass es wirklich kein Problem ist)
    Ich bin nun allerdings ein bisschen nervös und hoffe sehr, mich nicht fehl am Platz zu fühlen. Oder in der Kirche aufzufallen. Wobei ein Krippenspiel wohl ohnehin ganz etwas anderes als ein normaler Gottesdienst ist.
    Und Geschenke brauche ich dann auch eindeutig für alle. Ich glaube, ich fange an mir Sorgen zu machen.
    Also meine Gedanken sind jedenfalls schon bei Weihnachten. (Was zieh ich denn bloß an?)

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  • Kategorie: Ich
  • Schock am Dienstag

    Seit Juli bin ich nun unter der Woche im Hotel. Seit August nutze ich dort den T-Mobile Hotspot.
    Das ist dort der einzige Weg ins Internet zu kommen und in den meisten Zimmern gibt es sehr guten WLan empfang. T-Mobile bietet eine Flatrate für 10€ im Monat für ihre Kunden an, wenn man sie für mindestens 6 Monate nimmt.
    Ein faires Angebot, wie ich finde.
    Mein Vater ist T-Mobile Kunde, also habe ich ihn gefragt ob er für mich diese Flatrate kaufen kann, den Zugang hatte er ohnehin schon. Er hat zugestimmt und ich habe munter gesurft, gezockt und das Internet einfach genutzt. Das klingt eigentlich alles ganz gut, oder?
    Normal ruft er mich nicht wärend der Arbeitszeit an, er weiss, dass sowas eher stört.
    Eben rief er mich aber doch an und teilte mit, er hätte auf seiner Handyrechnung einen 300€ Posten für die HotSpot Nutzung und ich bin geschockt.
    Er hat die Flatrate per Mail bestätigt bekommen. Angeblich ist sie nun aber für seinen Tarif nicht verfügbar.
    Natürlich diskutiert er nun schon wild mit T-Mobile und versucht das ganze zu klären, aber Internet gibt es für mich diese Woche wohl keins mehr nach Feierabend. Und ich habe ein unheimlich schlechtes Gewissen, obwohl ich ja eigentlich nichts dafür kann.
    Ich hoffe das alles klärt sich irgendwie. Das ich von T-Mobile weg will ist nun aber definitiv.

    (Und das wo gerade Schlotternächte in WoW sind. Ich hab mich so drauf gefreut…)

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  • Kategorie: Ich