28 Mrz
Der Liebste ist ja Applefan und hätte wohl am liebsten Macbook, iPad und iPhone bei uns zuhause. Ich bin ganz froh drum, dass er nicht das Geld dafür ausgibt, denn spätestens seit meinem FuPod, bin ich eher ein Applegegner. Ich brauche das Zeug nicht, die Konkurrenz macht auch genug gute Sachen.
Trotz oder grade deswegen haben wir Samstag mal ein bisschen auf Kultur gemacht und haben uns im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt die Ausstellung iKosmos besucht. Untertitel: “Macht, Mythos und Magie einer Marke”
Überraschenderweise war am Samstag der Eintritt frei, was uns natürlich sehr gefreut hat und wir haben uns zuerst die anderen Ausstellungen angesehen. Zum Beispiel über Kunsthandwerk aus Kyoto. Auch ganz nett, aber gereizt hat mich nur Apple wirklich.
Leider fiel die Ausstellung kleiner aus als gedacht. Sie nimmt nur eine halbe Etage in dem ohnehin nicht gerade riesigen Museumsgebäude ein. Dennoch erfährt man einiges interessantes über die Firmengeschichte, kann sich alte Werbespots ansehen und sieht auch Konkurrenzprodukte neben den Appleentwürfen in den Vitrinen. Sogar der EiPott von Koziol ist vertreten (ein Eierbecher in iPod-Form).
Wen die Geschichte rund um Apple interessiert, der wird sich in dieser Ausstellung sicher wohlfühlen. Ich frage mich jedoch wie verlässlich die Texte sind, in welchen von der Einführung des iPad3 im Herbst oder iPhone mini im Sommer geschrieben wird.
So ein bisschen Kultur ab und zu schadet ja nicht.
7 Jan
Ich habe mir nun einen “MP3 to iPod Audio Book Konverter” besorgt der aus jeder CD eine einzelne *.M4B Datei anlegt, mit denen kann iTunes dann umgehen und ich kann sie hoffentlich anständig hören. Dafür sind dann auch die tollen features nutzbar, dass Höbücher bei zufälliger Wiedergabe nicht miteinbezogen werden und das Hören nicht am Anfang der Datei sondern an der Stelle, an der man war, fortgesetzt wird. Ich bin gespannt.
Wirklich überzeugt bin ich nicht. Vorallem weil die umwandlung pro Cd ca. 10Minuten in Anspruch nimmt und somit doch recht zeitaufwenig bei längeren Hörbüchern ist. Und ich mag ungekürzte Lesungen am liebsten. Nunja, immerhin ist es damit machbar meine Hörbücher auf dem FuPod anzuhören. Aber besonders mögen tu ich Apple und ihren mp3-Player nun immer noch nicht.
7 Jan
Jippie, ich habe einen iPod. Er trägt seit grade eben den Namen “FuPod” und hat dafür gesorgt das meine eiskalten, unbesrumpften Füße mir seit einer halben Stunde egal sind, weil ich dabei bin mich aufzuregen.
Ich habe ihn eigentlich schon seit einem Monat, seit genau einem Monat. Bisher habe ich mich nur davor gedrückt, ihn an meinen PC anzuschließen. iTunes und so. Heute habe ich entschieden, dass ich ab Morgen “Bis(s) zu Morgengrauen”, mein neues Hörbuch, auf diesem theoretisch dazu geeigneten Abspielgerät hören möchte.
Ich habe mir die nichtgrade ausführliche, beiliegende Anleitung durchgelesen und weiss nun immerhin, wie er zu steuern wäre, wenn ich etwas hören wollte was auf ihm gespeichert ist.
Es war ein gebrauchter iPod, meine Eltern haben ihn mir gegeben, weil sie ihn eh nicht nutzen. Und weil mein Vater iTunes nicht mag. Kann ich inzwischen verstehen.
Als ich ihn angeschlossen habe, ist als allererstes Winamp abgestürzt. Welch netter Einstieg. Von da ab habe ich die ersten 35min damit zugebracht, dieses wunderbare Programm iTunes herunter zu laden. Nichtgrade eine kurze Zeit.
Aber gut, ich habe es brav heruntergeladen und installiert, mich gefreut das Quicktime auf jedenfall mit installiert wird, ob ich will oder nicht und es gestartet. Was ich hätte wissen können, aber nicht wusste: Der iPod ist nur dazu in der Lage von einer einzigem Mediathek, also einer einzigen installation von iTunes aus verwaltet zu werden. Vom Laptop und Pc abwechselnd zugreifen geht also schonmal nicht. Alle Daten die von meinem Vater noch drauf waren, mussten ebenfalls gelöscht werden. Nunja, dämliches Prinzip.
Ein Datenleerer iPod liegt nun also auf meinem Gehäuse (sehr lang ist das mitgelieferte Anschlusskabel ja nichtgrade) und seit 30minuten versuche ich das Hörbuch zu übetrragen. Nach nur 10Minuten ist es mir immerhin gelungen es der Mediathek hinzuzufügen. Erstmal alles doppelt und im falschen Ordner. Unter “Musik” statt unter “Hörbücher” hab ich es gefunden. Das doppelte kommt wohl von meinen Playlists die er auchnochmal durchgeht und alle Dateien reinkopiert. Sehr praktisch, wirklich. Also alles nochmal gelöscht und ohne Playlist auf “Hörbücher” gezogen.
Das ganze wurde importiert, aber die Kategorie Hörbücher ist weiterhin leer. Dafür finden sich die Dateien wieder unter “Musik”. Na wunderbar.
Erstmal das Ding umbenennen. Mit rechtsklick kriegt man die Option schonmal nicht. Im Menü findet sich dafür auch kein Punkt. Nunja, dank einem Tipp weiss ich nun, dass man es durch anklicken des aktuellen Namens in der Übersicht hinbekommen kann. Ich liebe meinen Rechtsklick. Apple liebt ihn nicht.
Der Versuch die Mediathek nun mit dem neu getauften FuPod zu synchroniesieren schlägt erstmal Fehl. 8 Mal eine Fehlermeldung er sei schreibgeschützt. Na wunderbar. Beim 9. Mal geht es dann auf einmal doch.
Mein Hörbuch ist jetzt auf dem FuPod. Unter Musik. Und ich habe versucht jeder CD einen extra unterordner zu geben, denn leider ist iTunes nicht in der Lage gewesen, mir meine Tracks nach Dateinamen zu sortieren sondern wählt den Tracktitel. Dieser lautet leider jedesmal nur “Track 1″, “Track 2″ usw usf. So kam leider für jede der 6 CDs ein “Track 1″ dazu, da ich Hörbücher ungerne in Stücken höre, mussten unterordner her um es zu sortieren. Auf umbenennen von 101 Dateititeln hatte ich irgendwie keine Lust. Aber iTunes ist ja so schlau und erkennt Interpret und Album. Also wird beim importieren automatisch doch wieder alles in einen Ordner geklatscht und die Mühe war umsonst. Ich denke ich werde morgen wiedermal mit meinem TrekStor Mp3player unterwegs sein.
An mir hat Apple heute eindeutig keinen Fan gewonnen. Ich denke am Wochenende werde ich Rockbox 3.0 mal testen. Vielleicht hab ich mit der Open-Source-Firmware mehr spass. Eigentlich kann es nur besser werden.