Rinjah

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Nur ein Buch lesen

Ich lese eigentlich immer nur ein Buch. Ich finde die Vorstellung mehrere Bücher auf dem Nachttisch liegen zu haben einfach furchtbar. Ich möchte ganz und gar in einer anderen Welt versinken. Aber eben nur in einer. Damit ich mich auf diese Konzentrieren und mich in sie hineinsehnen kann, auch wenn ich das Buch grade nicht lese.
Oder so ähnlich.
Ja, ich lese auch momentan nur ein Buch. Alles Sense von Pratchett. Es liegt neben der Badewanne und ich lese auch eigentlich nur beim Baden darin. Ansonsten lese ich nämlich auf meinem Kindle. E-Books. Aktuell die Shopaholic-Reihe von Kinsella. Sehr unterhaltsam und leicht zu lesen, wunderbar Abends im Bett, aber nicht für die Badewanne geeignet. Dafür bin ich zu schusselig.
Während dem Autofahren kann (oder sollte) man nicht lesen. Tue ich auch nicht. Aber Musik und Radio sind einfach nicht meins und so höre ich im Auto Twilight, aktuell den 2. Band. Da es eine ungekürzte Lesung ist und ich alle 4 Teile habe wirds noch ne Weile dauern. Mehr als 30min bin ich selten mit dem Auto unterwegs.
Samstag bekam ich einen Umschlag von Amazon. Eragon, Band 4, ungekürzte Lesung. Ich will wissen wie Eragon ausgeht! Ich war so sauer, als ich erfahren habe, dass es nun 4 statt 3 Bände werden und ich noch ewig warten muss.. seit sicher 4 Jahren warte ich auf das Finale!
Und Samstag lag ich mit Kopfschmerzen im dunklen Schlafzimmer. Lese wäre zu anstrengend gewesen, also hab ich Eragon gehört.

Immerhin. Es liegt nur ein Buch mit Büroklammer als Lesezeichen herum.

(Bei den Büchern habe ich auch tatsächlich nur eine Ausnahme bisher gemacht, ansonsten habe ich das andere Buch entweder ausgelesen oder, sehr selten, ganz abgebrochen. Der Pratchett davor (“Voll im Bilde”, nicht empfehlenswert) zog sich so sehr und der neuste Teil der Skulduggery-Serie war erschienen.. ich hab ihn in 2 Tagen verschlungen und dann Pratchett weitergelesen. In der Badewanne.)

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  • Kategorie: Ich
  • Essen mit Schwiegers

    Weil meine Schwiegereltern in Spe zum letzten Weihnachten oder so von ihren beiden Kindern einen Gutschein für ein gemeinsames Essen bekommen haben, hatten wir uns verabredet.
    Freitag Abend kurz nach 18Uhr machten der Liebste und ich uns also auf den Weg zur S-Bahn-Haltestelle um pünktlich um 19Uhr im BurgerMeister zu sein. Wir waren fast an der Haltestelle, als sein Handy klingelte. Wo wir denn seien? Na auf dem Weg zur S-Bahn..
    Ich habe nur seine Seite des Gesprächs gehört.. jedenfalls waren seine Eltern sowie Schwester mit Partner schon angekommen und hungrig. Und auch der festen Überzeugung, dass wir uns für 18Uhr verabredet hätten.. na wunderbar. Da gab es wohl irgendwo ein Missverständnis.
    Ich hasse es ja, zu spät zu kommen. 18:55 erreichten wir dann den BurgerMeister. Die anderen hatten schon alle die ersten Getränke und eine Portion frisch gemachter Chips vertilgt und saßen auf Barhockern um einen Tisch. Für 6 reichlich eng, aber wir arrangierten uns.
    Mein Mantel fing fast Feuer, als ich ihn über den Stapel der Jacken auf einem anderen Stehtisch legt.. ich hatte das Teelicht dahinter nicht bemerkt.
    Meine Oberschenkel sind ja öfter mal zu breit, diesmal waren sie allerdings zu lang. Ich saß die ganze Zeit breitbeinig, weil ich so schon mit den Knien an den Tisch stieß.
    Genossen haben das Essen dennoch alle. Vermutlich kam die Lust auf Burger der Mutter auch daher, dass sie ihre Kinder finanziell nicht belasten wollte. Studieren immerhin beide noch.
    Und schmecken tut es dort auch, da hat der Gastroführer eindeutig recht. Leckere, frische Burger die man sich zusammenstellen kann wie man möchte. Dazu Chips, Pommes oder Salat und der selbstgemachte Eistee schmeckt auch wunderbar.

    Trotzdem war das Essen dort recht schnell vorbei und wir sind noch ein bisschen durch die Gassen gewandert, ehe wir uns im Depot 1899 niederliessen. Apfelwein und Deserttapas waren ein schöner Abschluss.

    Einen kleinen Abendsprint legte Schwiegermama-in-spe dann noch hin. Ihr Geldbeutel rutschte wohl beim Aufstehen aus der Tasche und blieb unter dem Tisch zurück. Da hat er auch brav auf sie gewartet.

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  • Kategorie: Ich
  • Szenen I

    Szene unseres Alltags.
    Der Liebste steht sehr auf Erfahrungsberichte. Wenn wir ins Kino wollen, werden Kritiken konsultiert. Wenn er etwas bestellt, wird gegoogelt, welche Meinungen es zu dem Shop gibt. Braucht er neue Technik, werden Monatelang Foren studiert.
    Und wenn wir essen gehen wollen, werden die Bewertungen im Gastroführer Frankfurt 2012 vorgelesen.
    Wir wollen heute essen gehen. Mit seiner Familie. Es war ein geschenkter Gutschein für die Eltern und angeblich hat seine Mutter Lust auf Burger. Es geht also natürlich in den Laden, der den ersten Platz bei Burgerrestaurants gemacht hat, den BurgerMeister. (Das es dort nur ein paar wenige Stehtische und ansonsten Bänke im freien gibt ist erst gestern aufgefallen. Ich bin sehr gespannt auf das Familiendinner!)
    Naja, im Bett sprachen wir also nochmal über den Plan. Licht war schon aus, Hörspiel an und eigentlich wollten wir schlafen. Ich weiss nicht was mich geritten hat, aber als er meinte er sollte vielleicht nochmal nachschauen was Platz 2 ist, Platz 3, die Kuh die lacht wäre jedenfalls eine gute Alternative blah blubb usw.. erwiederte ich, ich hätte den Gastroführer versteckt. Ich hatte vorher gesehen, dass er auf meiner Kommode liegt, ein Platz wo er absolut nicht hingehört.
    MEINE Kommode. Mein Chaos. Nicht der Platz für seine Zeitschrift..
    Mit seiner Reaktion hätte ich nicht gerechnet. Sofort war das Licht wieder an und er begann seinen Schreibtisch zu durchwühlen. Zu diesem Zeitpunkt begann ich schon laut zu lachen.
    Als er den Gastroführer dort nicht fand sah er mich sauer an und löcherte mich mit Fragen. Ob er im Wohnzimmer sei? Im Arbeitszimmer? Er war kurz davor ins Arbeitszimmer zu rennen, weil ich mit “Vielleicht” geantwortet hatte und stand schon an der Tür, als ihm auffiel, dass ich zur Kommode starrte und er ihn dort entdeckte.
    Bis ich aufhörte zu lachen hatte er immerhin Platz zwei ausfindig gemacht und herausgefunden, dass mein Lieblingslieferservice Platz 1 bei den Thai Imbissen belegt. Wunderbar..

    Und Morgen erzähl ich dann vielleicht vom Familiendinner im Stehimbiss.. ich bin schon sehr gespannt darauf!

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  • Kategorie: Ich
  • Weihnachten naht..

    Nagut. Ich finde schon, dass Weihnachten noch ein Stückchen weg ist. Und das ist auch sehr gut so, denn Geschenke habe ich noch keine besorgt, dekoriert ist noch nichts und Plätzchen sind auch noch keine gebacken worden.
    Aber langsam wird Weihnachten bei uns geplant. Und dieses Jahr wird für mich wohl ein ganz besonderes Weihnachten.
    Das erste, dass ich nicht mit meinen Eltern feiere.
    Mit 25 Jahren werde ich dieses Jahr wohl mit dem Liebsten bei seinen Eltern und seiner Schwester feiern (und mit ihnen in die Kirche gehen!).
    Bisher kam das für mich kaum in Frage. Da ich quasi Einzelkind bin, fühlte ich mich schon auch immer etwas verpflichtet, meine Eltern nicht alleine zu lassen. Nach über drei Jahren Beziehung möchte ich Heilig Abend allerdings auch mit dem Liebsten verbringen und ihn vorallem nicht Abends alleine in unserer Wohnung wissen, während ich bei meinen Eltern schlafe.
    Als ich mit meiner Mutter geredet habe schien es ihr auch überhaupt nichts auszumachen. Das wundert mich zwar, freut mich aber auch. Sie planen Heilig Abend nun ohne mich. Entweder fahren sie weg oder zu meinen Großeltern. Und ich also zur Familie des Liebsten. (Die wissen übrigens noch nichts von ihrem Glück, aber vorallem seine Mutter hat mich so herzlich in die Familie integriert, dass es wirklich kein Problem ist)
    Ich bin nun allerdings ein bisschen nervös und hoffe sehr, mich nicht fehl am Platz zu fühlen. Oder in der Kirche aufzufallen. Wobei ein Krippenspiel wohl ohnehin ganz etwas anderes als ein normaler Gottesdienst ist.
    Und Geschenke brauche ich dann auch eindeutig für alle. Ich glaube, ich fange an mir Sorgen zu machen.
    Also meine Gedanken sind jedenfalls schon bei Weihnachten. (Was zieh ich denn bloß an?)

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  • Kategorie: Ich
  • So richtig wertgeschätzt..

    ..fühl ich mich grade. (Ja, ironie)
    Um 11:55 bin ich zur Toilette gegangen und etwa 2 Minuten später kam ich wieder raus. Alles Komplett leer. Alle Büros in unserem Flügel.
    Ja, wir gehen immer so um 12 Essen, aber es dauert normalerweise mehrere Minuten bis alle aufbruchbereit sind und geklärt ist wer mitkommt. Heute kamen wohl alle mit, ausser mir.
    In der Hoffnung die Kollegen noch einzuholen bin ich dann auch direkt aufgebrochen und in der Kantine standen dann etwa 4 Menschen zwischen uns.
    Als ich dann bezahlt hatte und mich zu den anderen setzen wollte, musste ich jedoch feststellen, dass sie einen Tisch für sechs gewählt hatten. Und ich war leider Nummer sieben. Und sie schienen sogar kurz überrascht mich zu sehen.
    Immerhin. Da ich nun niemanden zum reden hatte, war ich schon nach 20 Minuten wieder im Büro..

    Normalerweise gehen sie sogar extra zu den Toiletten, wenn jemand fehlt, um zu fragen ob er mitkommt.
    Für mich wohl nicht.

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  • Kategorie: Ich
  • Halloweenwichtelei

    Wie auch schon im Sommer hat die liebe Lia wieder ein Wichteln veranstaltet und ich habe teilgenommen. (Für dieses Jahr ist jetzt leider Schluss, Weihnachten gibt es ihrer Meinung nach genug andere Wichteleien. Aber nächstes Jahr wieder!)
    Ich durfte diesmal die unglaublich liebe Frau Spatz bewichteln und war unheimlich erleichtert, als sie sich gefreut hat. Ich weiss garnicht, was schöner ist, das auspacken des eigenen Päckchens oder die Freude des Bewichtelten über seins.
    Jedenfalls hatte ich ende letzter Woche dann auch ein Paket. Mit dem Absender konnte ich nichts anfangen, inzwischen weiss ich, es war die wunderbare Herzchaosmama Eingeschlagen in braunes Packpapier, mit schönen getrockneten Herbstblättern beklebt und jede menge Tesafilm verschlossen. (Das hätte ich sein können. Ich habe eigentlich nie Paketband im Haus, wenn ich es brauche. Dann muss halt Tesa reichen ;) )
    Leider habe ich davon kein Bild gemacht, aber dafür vom auspacken. Pünktlich um 0:01 am Sonntag habe ich mich auf das Paket gestürzt und beim entdecken des Inhalts öfter mal vor Freude gequietscht.
    (weiterlesen …)

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  • Kategorie: Ich
  • Adventskalenderdingens

    Unschwer zu erkennen, hier geht es schonwieder nicht um einen Bolivien Bericht *hüstel*
    Ich hoffe einfach mal, ich komme am Wochenende dazu die Bilder von meiner Kamera auf den Rechner zu schieben und durchzusehen und dann auchmal was zu schreiben.

    Also, das eigentliche Thema.
    Ich liebe Adventskalender! Also nicht diese mit billiger Schokolade gefüllten Pappgebilde, sondern welche hinter denen auch Gedanken an einen selbst stecken. Hat man hier die letzten Jahre auch schon mitbekommen können hier. Und ich bekomme sie nicht nur unheimlich gern sondern bastel auch öfter mal welche.
    Und dieses Jahr hoffe ich nicht nur auf einen vom Liebsten (Wenn du das liest: Ja du bist gemeint! Du solltest langsam anfangen mit Planung und Umsetzung!) sondern werde mit 4 lieben Webfreundinnen ein Adventskalenderding veranstalten.
    Und weil ich mir vorstellen kann, dass sich da vielleicht auch andere für begeistern können, stelle ich das Modell hier jetzt mal vor. (Übrigens eine Idee von Lia)
    Lässt sich zu 3., 4., 5. oder 7. wohl ganz umsetzen.
    Jeder Teilnehmer packt 24 Päckchen mit liebevoll ausgesuchten Kleinigkeiten und schickt diese zu gleichen Teilen an die anderen.
    Also bei 3 Teilnehmern schickt man an die anderen beiden jeweils 12, bei 4 jeweils 8 an die anderen dran und so weiter.
    Es erhält also auch jeder 24 Päckchen/Säckchen/Geschenke und hat so einen abwechslungsreichen Dezember mit sicher vielen tollen Überraschungen vor sich.

    Ich freu mich schon unheimlich drauf und bin wild darauf mit dem Aussuchen der Kleinigkeiten anzufangen! :)

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  • Kategorie: Ich