Wir waren im Kino und es kam nichts romantisches!
Nein, diesmal kam nämlich ein Mystery-Thriller und ich fand ihn überhaupt nicht schlecht. Eigentlich mag ich Thriller ja auch, ich bin nur seit einer Weile irgendwie eher in einer Emotionalen Phase. Früher habe ich fast nur Thriller und sonstiges spannendes gelesen, heute sind es bevorzugt Liebesromane. Aber egal, es geht um den Film!
Es geht um David Andernach, einen Maler der mit Frau und Tochter in einem netten Haus in einem schicken Viertel lebt.
Eines Tages spielt seine Tochter im Garten als er die Nachbarin besucht um mit dieser seine Ehefrau zu betrügen. Als er zurückkommt muss er feststellen das seine Tochter im Pool ertrunken ist.
Seine Ehe zerbricht daraufhin und sein ganzes Leben geht den Bach runter, bis er 5 Jahre später eine Tür entdeckt. Hinter dieser findet er sein Viertel wie vor 5 Jahren wieder. Seine Tochter lebt, er selbst jedoch auch. Während sein junges Ich nun die Nachbarin besteigt rettet er seine Tochter.
Die eigentlich Glück verheißende Chance auf einen Neuanfang entpuppt sich jedoch als ein dunkles Szenario mit verhängnisvollen Geheimnissen.

Die Romanvorlage von Akif Pirinçcis wurde nur frei verfilmt, das Buch würde mich nun auch mal reizen.
Der Film bleibt lange spannend und bringt auch einige unerwartete Wendungen, nur das Ende wird wieder etwas zu vorhersehbar. Allgemein aber ein sehenswerter Film, der durchaus nochmal für einen DVD-Abend in Frage kommt.