Oktober 20th, 2009
(500) Days of Summer
Als ich den Filmtitel las, habe ich erstmal ganz falsch vermutet worum es gehen könnte. 500 Sommertage, ja.. 500Tage sind mehr als ein Jahr und das am Stück Sommer?
Nein, es hat mit der Jahreszeit eigentlich nichts zu tun, denn Summer ist eine Frau.
Eine Frau in die Tom sich verliebt und mit der er 500 gemeinsame Tage verbringt.
Direkt am Anfang des Films wird man mit der Trennung der beiden nach 500 Tagen konfrontiert und von da ab springt die Zeit immer mal wieder. Man erfährt in einzelnen Szenen wie sie sich kennenlernten und was sie so unternommen haben. Auch wann es zu den ersten Problemen und Differenzen kam bekommt man zu sehen.
Zwischendurch wird mit Stilmitteln gespielt, so gibt es eine Szene in der alle wie für Bollywoodfilme typisch auf der Straße zu tanzen beginnen oder ein Zeichentrickvogel kommt angeflogen. Es ist amüsant aber nicht zu Überzogen, es passt jeweils zur Situation und so empfand ich es als angenehme Abwechslung.
Das ganze ist die Dokumentation einer Beziehung und durchaus auch ein Film für Männer, obwohl er ins Genre “Romantische Komödie” fällt. Die Problematik der einseitigen Liebe hat vermutlich jeder schon einmal durchlebt und trotzdem verfolgt man den Verlauf hier mit Spannung. Die Zeitsprünge sind gut gemacht, man erfährt immer welchen Tag man nun zu sehen bekommt und kann das Geschehen gut einordnen.
Ich hatte meinen Spass bei dem Kinofilm. Er war nicht herausragend gut, aber durchaus schön anzusehen.