Archive for Oktober, 2009

Bunt ist toll!

Ich habe mich entschieden, bei einer Aktion mitzumachen. Bunt ist toll! Und das Motto gefällt mir nicht nur, weil ich es farbenfroh mag.

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Bunt ist toll!

Ich finde es passend, hier nun noch einmal genauer auf einen Kommentar von mir einzugehen, nämlich diesen hier.
Ich bin meistens Fremden und Fremdem gegenüber freundlich. Ich finde es toll etwas neues zu erfahren und zu entdecken und dazu bietet das Fremde nunmal die beste Möglichkeit. Ich bin offen gegenüber anderen Lebensmitteln, anderen Traditionen, anderen Lebensansichten und habe freude daran all das kennen zu lernen.

Es gibt bei uns viele Halloween Gegner, genauso wie es viele Valentinstags-Gegner gibt. Ich finde es sehr schade, denn auch wenn die Grußkarten und Geschenkeindustrie natürlich immer versucht alles auszuschlachten ist es eine Tradition. Und das es keine deutsche Tradition ist empfinde ich als ziehmlich kümmerliches Argument gegen Halloween.

Es ist keine Tradition die von uns kommt, sondern eine Fremde. Ich finde man sollte ihr offen und freundlich gegenüber treten.
Selbstverständlich muss sie nicht jeder feiern oder begehen, aber man muss auch nicht drüber meckern oder jammern.
Ich freue mich über Vielfalt, über neue Möglichkeiten die sich eröffnen. Und eigentlich auch über jedes Fest das ich feiern kann.
Ohne Fremde wäre es wesentlich langweiliger. Nicht nur in Deutschland, sondern überall. Erst das Fremde macht interessant.

Bunt ist toll!

(aber zu Halloween wird auch Orange-Schwarz geduldet)

Die Standesbeamtin

Malwieder ein Film der fürs Herz gedacht war.. oder zumindest so ähnlich.
Kinopolis hatte malwieder mit der Technik zu kämpfen, irgendwie haben sie es weder geschafft zu Filmbeginn den Vorhang zu öffnen noch den Ton anzuschalten. Nach lautstarken Beschwerden wurde immerhin beides korrigiert.
Ich hatte malwieder die Prognosen studiert und wusste deshalb schon beim Titel was mich erwartet: Schwizerdütsch mit Untertiteln. Sehr gewöhnungsbedürftig!
In dem Film selbst geht es um Rahel Hubli, Standesbeamtin in einem kleinen Ort in der Schweiz. Sie wurde früh schwanger und hat den Vater des Kindes geheiratet, ist in ihrer Ehe jedoch nicht glücklich. Leider wirkt sich das auf die Trauungen aus, die sie durchführt und ihr Chef droht mit Kündigung.
Die ist ganz schnell wieder vom Tisch als Rahels Jugendfreund mit einer berühmten Schauspielerin an seiner Seite in dem Ort auftaucht und sich von ihr verheiraten lassen will.
Es kommen wieder Gefühle zwischen den beiden auf und das Bezihungschaos nimmt seinen lauf.

Die Sprache war wirklich etwas befremdlich, aber die Untertitel haben mich eher gestört als das ich sie gebraucht hätte. Nur der Gesang hätte wirklich nicht sein müssen!
Die Story ist ganz in Ordnung, wenn auch sehr vorhersehbar und wenig Originell. Der Film kann dennoch unterhalten und zumindest ich fand ihn auch nicht zu lang.
Empfehlen würde ich ihn allerdings nicht.

Super Tag

Es ist toll, wenn ein Tag damit beginnt das sich, kaum das man die Tür geschlossen hat ein Metallener BH-Bügel in die Haut gräbt.
Da hat der BH wohl den letzten Wäschegang nicht überstanden.
Den ganzen Tag über drückt dich der Bügel immer wieder durch und bohrt sich in die Haut.
Zum Frühstück gibt es einen abgelaufenen Joghurt, sonst ist nichts da.
Weil ein Projekt fertig werden muss, werden ohne Pause 10 Stunden durchgearbeitet.
Im Bus sitzt ein älterer Herr hinter einem, der an der Haltestelle schon durch geräuschvolles Nase-hochziehen und auf den Boden rotzen aufgefallen ist. Ein Wunder das er im Bus alle Körperflüssigkeiten wohl immerhin bei sich behält.
Zuhause erwartet einen ein Zettel von UPS. Angeblich wurde der zweite zustellungsversuch für ein sehnlich erwartetes Päckchen unternommen. Der zweite? Von einem ersten hat man nichts mitbekommen! Laut UPS Paketverfolgung fand der erste gestern um 18:30 statt. Da war man zuhause. Eindeutig. Und die Nachbarin ebenfalls. Aber es wurde ja niemand angetroffen, einen Zettel gabs auch nicht.
Das Online-System weigert sich eine Änderung der Zustellungsadresse anzunehmen. “Zur Zeit leider nicht möglich. Bitte wenden sie sich an UPS”. Haha. An UPS wenden. Und das wärend man auf UPS.com zugange ist.
Die (natürlich kostenpflichtige) Servicenummer teilt einem erstmal alle Informationen nochmals mit die auch schon auf dem Zettel und der Homepage zu lesen waren und verweist auf die tollen möglichkeiten online.
Man könnte es auch selbst abholen, in den nächsten 5 Werktagen während der Geschäftszeiten in einem kleinen Kaff zu dem ich mindestens 20Minuten fahren würde. Aber selbst das müsste man ja online oder telefonisch mitteilen. Und die Zeit dazu fehlt ohnehin.

Seit Samstag warte ich auf das Päckchen, schaue immer wieder in den Briefkasten und halte ausschau nach Lieferwagen. Wenn es morgen nicht zugestellt werden kann, geht es zurück an den Absender.

Immhin hab ich nun keinen Hunger mehr, da ist kein Platz.
Ich hab Wut im Bauch.

(500) Days of Summer

Als ich den Filmtitel las, habe ich erstmal ganz falsch vermutet worum es gehen könnte. 500 Sommertage, ja.. 500Tage sind mehr als ein Jahr und das am Stück Sommer?
Nein, es hat mit der Jahreszeit eigentlich nichts zu tun, denn Summer ist eine Frau.
Eine Frau in die Tom sich verliebt und mit der er 500 gemeinsame Tage verbringt.
Direkt am Anfang des Films wird man mit der Trennung der beiden nach 500 Tagen konfrontiert und von da ab springt die Zeit immer mal wieder. Man erfährt in einzelnen Szenen wie sie sich kennenlernten und was sie so unternommen haben. Auch wann es zu den ersten Problemen und Differenzen kam bekommt man zu sehen.
Zwischendurch wird mit Stilmitteln gespielt, so gibt es eine Szene in der alle wie für Bollywoodfilme typisch auf der Straße zu tanzen beginnen oder ein Zeichentrickvogel kommt angeflogen. Es ist amüsant aber nicht zu Überzogen, es passt jeweils zur Situation und so empfand ich es als angenehme Abwechslung.
Das ganze ist die Dokumentation einer Beziehung und durchaus auch ein Film für Männer, obwohl er ins Genre “Romantische Komödie” fällt. Die Problematik der einseitigen Liebe hat vermutlich jeder schon einmal durchlebt und trotzdem verfolgt man den Verlauf hier mit Spannung. Die Zeitsprünge sind gut gemacht, man erfährt immer welchen Tag man nun zu sehen bekommt und kann das Geschehen gut einordnen.
Ich hatte meinen Spass bei dem Kinofilm. Er war nicht herausragend gut, aber durchaus schön anzusehen.

Abmahnwahn bei Jack Wolfskin

Eigentlich mochte ich die Marke Jack Wolfskin ja. Mochte.
Ich werde sie zukünftig wohl nichtmehr kaufen, denn was sie sich nun geleistet haben ist einfach daneben.
Ich habe keine gute Meinung von Abmahnanwälten. Es geht eigentlich nur ums Geld und es wird sehr gerne Maßlos übertrieben.
Jack Wolfskin hat nun begonnen einige DaWanda User abzumahnen weil sie Pfotenabdrücke verwendet haben. Der Abdruck der Pfote einer Hauskatze soll also die rechte der geschützten Wolfspfote verletzen.
Ich bin malwieder entsetzt, was einige Leute bzw. Firmen und Anwälte inzwischen treiben. Jemanden abzumahnen weil er auf selbstgenähte Dinge einen Pfotenabdruck stickt?
Ich bin ernsthaft entsetzt.

Werbeblogger.de über den Fall

Schön, das das ganze auch in die frequentierteren Medien vordringt.
Es war zu erwarten das die taz gerne darüber berichtet
Und jetzt auch bei SpiegelOnline

Die Kinder der Seidenstrasse

Es ist schonwieder eine Woche her, aber irgendwie hatte ich ohnehin wenig Lust über den Film zu schreiben.
Am Anfang hatte ich ja noch gehofft, es sei nur ein Trailer. Leider bewahrheitete sich das nicht. Ich konnte Frau N., die nach einer Weile aufgestanden und gegangen ist, gut verstehen.
Zuviel Krieg, zuviel Gewalt und zuviele Asiaten für mich.
Bitte nicht falsch verstehen, ich habe absolut nichts gegen Asiaten! Ich habe nur ein enormes Problem damit, sie auseinander halten zu können. Und in den meisten ihrer Filme gibt es mir zuviel Martial Arts.

In “die Kinder der Seidenstraße” geht es um einen Reporter George Hogg der in China zum Tode verurteilt wird weil er eine Massenhinrichtung fotografiert hat. In letzter Sekunde wird er selbst dann von Wiedersandskämpfern gerettet und gelang in ein Waisenhaus in dem er sich um die Jungen kümmern soll. (Kein einziges Mädchen ist dort)
Diese akzeptieren ihn erst nicht und er braucht die Hilfe der Krankenschwester Lee. Irgendwann rücken die Invasoren näher und die ganze Gruppe will entlang der Seidenstrasse fliehen.

Der Film an sich ist sicher in Ordnung und für Diejenigen, die sich bewusst dafür entscheiden ihn zu sehen, vielleicht auch gut. Ich mochte ihn nicht besonders.
Auf die Jungen wird zuwenig eingegangen, sie sind meist kaum mehr als Statisten. Es gab ein bisschen interessante Nebenhandlung, aber leider eher wenig.
Ausserdem hätte ich wohl etwas mehr Hintergrundwissen zu der damaligen Situation in China gebraucht.

Halloween naht!

Es ist Oktober und Halloween kommt immer näher. Und weil mir grade langweilig war, habe ich mal den Halloween-Skin aktiviert der schon eine ganze Weile hier herumdümpelt.
Eigentlich will ich ja schon seit einer Weile einen eigenen Skin für meinen Blog basteln, aber irgendwie fehlt mir dann doch immer die Motivation und die Zeit dazu. Nachdem ich schon den ganzen Tag vor dem PC hängt und meist Programmiere oder eben auch in CSS und dergleichen rumwurschtel, hab ich da nach Feierabend keine Lust mehr zu.
Es will mir nicht zufällig sonst jemand einen netten Style basteln?
Der eigentliche Rinjah-Skin von blauerblubb ist zwar wirklich schön, aber ich glaube inzwischen habe ich ihn zu oft gesehen.
Also nun erstmal, zur Jahreszeit passend: Halloween!