Bücherstöckchen

Autsch! Da hat mich doch schonwieder ein Stöckchen getroffen.
Diesmal war Maru so lieb auf mich zu zielen. Mit einem Stöckchen das ich schon oft gesehen habe und jedesmal überlegte ich, ob ich es nicht mitnehme. Jetzt wurde mir die Entscheidung abgenommen ;)

1. Nimm das erste Buch in deiner Nähe.
2. Öffne das Buch auf Seite 123.
3. Finde den fünften Satz.
4. Poste die nächsten drei Sätze.

Es handelt sich hier um “Die Eleganz des Igels” von Muriel Barbery.

“Den Mund aufmachen, um die Mama zu sagen: >>Es heißt, die letztjährige Biennale sei sehr enttäuschend gewesen< <, wo sie sich doch für ihre Pflanzen umbringen und dabei das gesamte Werk von Vermeer verbrennen lassen würde? Den Mund aufmachen, um wie Papa zu sagen: >>Frankreichs kulturelle Ausnahmesituation ist ein subtiles Paradox< <, was Wort für Wort das gleiche ist, was er bei den letzten sechzehn Einladungen gesagt hat? Den Mund aufmachen, wie Tibères Mutter, um zu sagen: >>Man findet heutzutage in Paris kaum noch gute Käsehändler< <, im Einklang immerhin mit ihrer innersten Natur der Geschäftsfrau aus der Auvergne?"

Ich werfe das Stöckchen dann einfach mal an Sockenfüssler, damit er überhaupt malwieder etwas postet, zzipp und blauerblubb weiter.

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3 Comments

  1. Maru Says:

    Hui, das war promte Bedienung. ^-^ Und ein interessanter Auszug aus einem Buch, in dem es um was geht?

    [Antwort]

    Rinjah Antwort vom September 24th, 2009 22:07:

    Ich finde es ein wenig schwer zu beschreiben worum es geht, denn die Geschichte ist eher im Hintergrund.
    Prinzipiell gibt es zwei Hauptfiguren, ein 12 jähriges Mädchen mit Selbstmordabsichten und eine Concierge mitte 50 die im gleichen Haus in Paris leben. Zu Anfang kennen sich beide kaum, sind sich aber etwas ähnlich. Sie sind beide sehr intelligent und machen sich viele Gedanken die in dem Buch auch zu finden sind. Ausserdem fühlen sie sich durch die Gesellschaft in eine Rolle gedrängt die nicht zu ihnen passt.

    Die Geschichte passiert irgendwie eher nebenbei und im Hintergrund und geht deshalb eher langsam vorran.
    Es sind sehr kurze Kapitel die oft auch nur einen Philosophischen Gedanken des Mädchens enthalten und dessen Entstehung erläutern. Die Erzählperspektive ist jeweils die Ich-Form.
    Es war am anfang nicht ganz so angenehm zu lesen, vorallem weil es auch von Fremdwörtern wimmelt und eben intelligent wirken will. War aber doch ganz interessant, auch wenn mir das Ende nicht so gefällt.

    [Antwort]

  2. Maru Says:

    Klingt interessant!

    [Antwort]

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