Sie war wieder da!
Ich habe Frau N. wieder entdeckt. Allerdings erst nach dem Film, vor dem Parkhaus. Wärend dem Film habe ich nichts von ihr gesehen oder gehört. Das könnte am ungewohnten Kinosaal gelegen haben. Normalerweise kommt die Sneak immer in Saal 8 oder 9, recht große Säle. Diesmal war es in Saal 5, richtig ungewohnt in einem so kleinen Kino. Unsere gewohnten Plätze hatten wir auch nicht, da blauerblubbs Cinecard zu zicken neigt und den Onlinekauf öfter mal verweigert. Ich schiebe die Rückenschmerzen, die ich wärend dem Film bekam mal auf den ungewohnten Saal und Sessel, in dem ich einfach nicht bequem saß.
Direkt bei der Produktionsfirma war uns klar, das ich richtig vermutet hatte. Es kam der zweite Teil von Public Enemy No. 1, den ersten hatten wir ja vor über einem Monat gesehen.
Ich fand den Film wieder nicht so besonders. Zu meinen Rückenschmerzen gesellten sich wärend des Films auchnoch Kopfschmerzen, die die unglaublich wackelige Kameraführung nichtgrade besserte. Es gab viel Action. Es wurde auf Gerichten und Gefängnissen ausgebrochen, entführt, gemordet und bedroht. Es gab schöne Frauen und Kerle mit Zielen vor Augen.
Der Film begann wieder mit dem Ende, diesmal hat man noch etwas weiter gesehen. Der abtransport der Leiche unter einem Blitzlichtgewitter.
Dafür, das man das Ende nur zu gut kannte, war mir der Film eindeutig zu lang. Man hätte einiges meiner Meinung nach ruhig kürzen oder ganz rauslassen können. Zwei Teile, und beide mit überlänge, sind mir zuviel.
Ich werde ihn freiwillig nicht nochmal ansehen, wobei die Filme an sich sicherlich nicht schlecht sind. Besonders für Leute, die diese Geschichte damals mitbekommen haben.
Ich hatte vor den Filmen noch nie von Jacques Mesrine gehört, das ganze endete schließlich auch eine ganze Weile vor meiner Geburt.
Wer interesse an dem Stoff hat, findet sicherlich Gefallen an dem Film. Wer Actionfilme nicht besonders mag, wird wohl etwas Handlung vermissen.
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Reply to “Public Enemy No. 1 – Todestrieb”