Archive for Mai, 2009

Poetry Slam

Seit ich die Werbung mit Charlotte Roche für ein TV Format gesehen hatte, in dem sie Poetry Slams besucht, wollte ich mal zu einem. Auch auf Youtube habe ich mir schon einige Videos von solchen angesehen und habe gefallen an ihnen gefunden.
Da wohl nicht jeder weiss, was ein Poetry Slam denn nun eigentlich ist, erklär ichs nochmal ganz kurz.
Beim Poetry Slam geht es darum, einen selbstgeschriebenen Text vorzutragen. Es muss keine Poesie sein, kann aber. Gedichte, Erlebnisberichte, Kurzgeschichten, egal was es ist, hauptsache es ist selbstgeschrieben und der Vortrag darf nur eine bestimmte Zeit dauern (beim Koblenzer Reimstein etwa 6 Minuten). Es darf vorgelesen, vorgetragen, gerappt, geflüstert oder geschrien werden, Hilfsmittel und wirklicher Gesang sind allerdings nicht erlaubt.
Die einzelnen Teilnehmer treten im Wettbewerb gegeneinander an, Inhalt und Vortrag werden vom Publikum bewertet.
Im Circus Maximus findet etwa einmal im Monat ein Poetry Slam statt. Und diesmal war ich nun auch dabei!
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Abendgedanken

Für meinen Sockenfüssler

Glücklich bin ich,
geh zur Ruh.
Mache beide Äuglein zu.
Träum von dir
und lass mich treiben.
Will, dass wir beisammen bleiben.
Deine Hand in meine legen,
nichtmehr nur den Gedanken hegen.
Ich kann alles andre testen,
neben dir schlaf ich am besten.
Dichten kann ich nicht so gut,
da zieh ich vor andern den Hut.
Doch wenn ein lächeln es erweckt,
hat es erreicht, was es bezweckt.
Bist du nicht hier, denk ich an dich,
Ich vermiss dich!
Fürchterlich!

Rinjah und Socke

Rinjah und Socke

Genug gereimt, ich lass es besser sein. Ein Poet wird wohl niemals aus mir, aber das ist auch nicht mein Ziel. Wenn es ein wenig Unterhaltungswert hat, reicht das vollkommen.
Der Abschied heute Morgen war schwer, aber ich freue mich auf Mittwoch und das lange Wochenende!

Stress lässt einen Altern

Und Freitag bin ich sicherlich gealtert.
Eigentlich wollte ich mit einer guten Freundin ihren Geburtstag etwas nachfeiern, an dem ich leider nicht da sein konnte. Es sollte ein netter, gemütlicher Abend werden. Mexikanisch essen, Cocktails schlürfen, vielleicht noch Kino und uns von Socke heimfahren lassen.
Es begann schon damit, das meine Freundin anrief und mir mitteilte, sie würde schon in die Stadt fahren um etwas umzutauschen und sich dann dort mit ihr treffen. Es solle also bitte nicht viel später als 20Uhr werden, denn sie müsste dann ja da warten und die Läden hätten zu.
20 Uhr. Ich arbeite bis 17:30, fahre dann mit dem Bus und bin etwa 18:15 an meiner Wohnung.
Dann musste ich noch packen, Katzen füttern, Katzenklo machen und Blumen giessen ehe ich zu meinen Eltern fahren konnte (1h fahrt) und von dort dann nach Mainz (15min fahrt).
Wer nun nachrechnet dürfte feststellen, das es recht knapp kalkuliert war.
Ich habe meinen Chef also gebeten mich 10Minuten früher gehen zu lassen, damit ich einen früheren Bus nehmen kann. Da mein Chef nett ist, durfte ich.
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200 Kommentare!

Kurz nachdem ich 200 Beiträge geschafft habe, sind es erstaunlicherweise nun auchschon 200 Kommentare.
Das freut mich sehr. Besonders weil am Anfang ja sehr wenig bis garnicht kommentiert wurde hier und einige von denen ich weiss, das sie immer wieder lesen kommentieren auch weiterhin garnicht.

Über den 200. Kommentar freue ich mich nun besonders:

Maru
Samstag, 16. Mai 2009

Ich schreibe auch für alles Listen. ^^ Habe ich von meiner Mami. Die schreibt auch seit Jahr und Tag schon immer To Do Listen.

Marus süßen Blog lese ich selbst fast täglich und hinterlasse dort auch ab und zu meine Meinung. Sie ist nun die erste Bloggerin die dies auch bei mir tut. Auch über die Verlinkung in ihrem Blog habe ich mich sehr gefreut und damit das demnächst auch mit Button geht, direkt einen bei der Blogwiese beantragt. Wenn er fertig ist, geb ich dir direkt Bescheid!

Ich freue mich jetzt weiter über all die Kommentare und Verlinkungen, mit denen ich vor ein paar Monaten noch garnicht gerechnet hätte. Auch wenn man nicht für andere sondern für sich selbst bloggt, ist es schön Feedback zu bekommen.

Public Enemy No. 1 – Todestrieb

Sie war wieder da!
Ich habe Frau N. wieder entdeckt. Allerdings erst nach dem Film, vor dem Parkhaus. Wärend dem Film habe ich nichts von ihr gesehen oder gehört. Das könnte am ungewohnten Kinosaal gelegen haben. Normalerweise kommt die Sneak immer in Saal 8 oder 9, recht große Säle. Diesmal war es in Saal 5, richtig ungewohnt in einem so kleinen Kino. Unsere gewohnten Plätze hatten wir auch nicht, da blauerblubbs Cinecard zu zicken neigt und den Onlinekauf öfter mal verweigert. Ich schiebe die Rückenschmerzen, die ich wärend dem Film bekam mal auf den ungewohnten Saal und Sessel, in dem ich einfach nicht bequem saß.

Direkt bei der Produktionsfirma war uns klar, das ich richtig vermutet hatte. Es kam der zweite Teil von Public Enemy No. 1, den ersten hatten wir ja vor über einem Monat gesehen.
Ich fand den Film wieder nicht so besonders. Zu meinen Rückenschmerzen gesellten sich wärend des Films auchnoch Kopfschmerzen, die die unglaublich wackelige Kameraführung nichtgrade besserte. Es gab viel Action. Es wurde auf Gerichten und Gefängnissen ausgebrochen, entführt, gemordet und bedroht. Es gab schöne Frauen und Kerle mit Zielen vor Augen.
Der Film begann wieder mit dem Ende, diesmal hat man noch etwas weiter gesehen. Der abtransport der Leiche unter einem Blitzlichtgewitter.
Dafür, das man das Ende nur zu gut kannte, war mir der Film eindeutig zu lang. Man hätte einiges meiner Meinung nach ruhig kürzen oder ganz rauslassen können. Zwei Teile, und beide mit überlänge, sind mir zuviel.
Ich werde ihn freiwillig nicht nochmal ansehen, wobei die Filme an sich sicherlich nicht schlecht sind. Besonders für Leute, die diese Geschichte damals mitbekommen haben.
Ich hatte vor den Filmen noch nie von Jacques Mesrine gehört, das ganze endete schließlich auch eine ganze Weile vor meiner Geburt.
Wer interesse an dem Stoff hat, findet sicherlich Gefallen an dem Film. Wer Actionfilme nicht besonders mag, wird wohl etwas Handlung vermissen.

Listen

Ich liebe Listen. Sie sind praktisch, einfach zu schreiben und verschaffen Übersicht.
Wenn ich in Urlaub fahre, schreibe ich eigentlich immer eine Packliste, damit ich nichts vergesse.
Wenn ich Lebensmittel einkaufe, schreibe ich eine Einkaufsliste, es ist einfach zu ärgerlich, wenn man etwas Wichtiges für ein Rezept vergessen hat. ToDo-Listen schreibe ich oft, wenn ich viel noch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigen muss, damit ich strukturiert abarbeiten und abhaken kann was fertig ist.
Nun habe ich auch eine kleine, öffentliche ToDo-Liste hier im Blog, auf der einige Dinge eingetragen werden, die in der nächsten Zeit abgearbeitet werden sollten. Hauptsächlich für mich selbst, aber vielleicht interessiert es auch den einen oder anderen was ich noch so vorhabe.

Frühlingsregen

Das ich Regen mag dürfte inzwischen wohl bekannt sein.
Besonders in den wärmeren Jahreszeiten finde ich es fantastisch, wenn es in strömen regnet. Am besten dicke Tropfen die einen schnell klatschnass machen.
Gestern war es malwieder so weit. In einigen Teilen Deutschlands gab es sogar Sturmwarnungen, bei uns war es ab etwa 22Uhr windig und nass. Obwohl es dunkel und auch nicht warm war, musste ich raus. Und Socke musste mit.
Nurnoch kurz das Ende von “Das Streben nach Glück” angesehen und dann Barfuß auf die Straße. Im Sommerkleid. Natürlich. Ich will von dem Wetter ja auch wirklich etwas mitbekommen!
Es war wunderbar, der erste wirkliche Regenspaziergang dieses Jahr. Fröhlich durch Pfützen rennen, im Regen tanzen und zwischendrin immer wieder auf Socke warten, der nicht so schnell hinterher kam wie ich davon gesprungen bin.
Es werden wohl viele Leute anders sehen als ich, aber ich wünsche mir einen Sommer mit vielen kräftigen Regenschauern und Gewittern. Bei Regen zieht es mich noch mehr hinaus als bei Sonne. Ich finde es wunderbar, wenn meine Kleidung an mir klebt, die Haare nass sind und ich danach eine heisse Dusche nehmen kann oder sich mit einem Tee/Kakao irgendwohin kuschelt und wieder warm wird. Erkälten soll man sich ja nicht.
Wenn man so zur Arbeit laufen muss, ist es deshalb natürlich nicht ganz so schön. Aber ich lächle trotzdem meistens, wenn ich aus dem Bus steige und mir Tropfen auf den Kopf prasseln.