Als wir am Abend des Ostersonntags bei meinen Eltern ankamen, ging es erstmal mit dem Essen weiter. Es gab Kuchen und im Anschluss daran das unvermeidliche Eier suchen. Zum Glück musste Socke mit mir suchen, zusammen macht es nämlich wesentlich mehr spass mit 22 durch den Garten zu stapfen und Eier und diverse andere kleine Geschenke zu suchen.
Unter anderem habe ich eine umwerfend duftende Himbeerbofybutter gefunden, Socke ein nettes Duschgel.

Weil das Wetter so fantastisch war, habe ich im Anschluss meine Inlineskates ausgepackt und Socke auf das Fahrrad meines Vaters gesetzt um noch ein wenig zwischen dem Damm und wundervoll blühenden Obstfeldern zu fahren. Es ist unbeschreiblich schön, den Anblick, den Duft und die Blütenpracht des Frühlings auf sich wirken zu lassen.
Stadtmenschen sollten jede Gelegenheit nutzen, momentan aufs Land zu fahren und den Frühling dort etwas zu genießen.
Am Abend sind wir auch nochmal am Rhein spazieren gegangen und haben den Sternenhimmel bewundert.

Ostermontag habe ich endlich einmal die Streuner live erlebt. Socke und ich sind im Cabrio meines Vaters durch viele Käffer am Rhein entlang gefahren, auf engen, holprigen Straßen entlang und die Berge hinauf bis zur Loreley. Auf eben dieser fand ein Mittelalterspektakel mit Ritterturnier und den Streunern statt.
Leider waren wir erst recht spät dort, haben dann aber alles noch mitgenommen, was geboten wurde. Und es hat sich gelohnt.
Das Turnier war amüsant, die Streuner haben eine tolle Show geliefert und alle Zuschauer unterhalten, der Mittelaltermarkt war schön anzusehen und auch das Wetter hat entgegen der Vorhersage gut mitgespielt.
Im Sonnenuntergang sind wir wieder zu meinen Eltern gefahren.
Das Osterwochenende war somit leider schon vorbei, mein Urlaub hat da zum Glück erst angefangen.