März 25th, 2009
Rachels Hochzeit
Ich habe sie heute erst nicht erkannt. Ich dachte schon, sie wäre mal nicht in unserer Nähe oder garnicht da. Aber sie war da, direkt vor uns. Nur trug Frau N. heute mal Zopf.
Aber wir hatten ohnehin nicht viel von ihr, sie ist bald gegangen. Und mit ihr auch viele andere.
Der Film ist nicht gut. Es beginnt schon mit dem gewackel der Kamera bei der ersten Szene. Allgemein ist die Kameraführung sehr unprofessionell und erinnert an “Blairwitch Project” und ähnliches.
Der Film hat sehr wenig Handlung, es geht um Rachels Hochzeit und ihre Schwester Kymberly die dafür ein Wochenende aus der Reha kommt.
Das war es. Nun kommen noch Streit, Wut, Diskussionen und ein paar alte, noch nicht verarbeitete Familienprobleme dazu und das Drama ist vollständig.
Einen Spannungsbogen habe ich komplett vermisst. Das bisschen Handlung plätscherte so vor sich hin und ständig zog sich etwas in die Länge. Vielleicht ist mir auch der tiefere Sinn mancher Szene in der nur geschwiegen und das nachdenkliche Gesicht einer Person gezeigt oder Geige gespielt wurde entgangen. Ebenfalls waren die Hochzeitsreden und musikalischen darbietungen wenig unterhaltsam.
Im Kino wurde es des Öfteren mal laut, weil die Leute sich einfach unterhalten haben und aufgestanden und gegangen sind ohnehin ständig einige.
Den Film muss man wirklich nicht gesehen haben. Ich will ihn auch nicht wieder sehen.
Anne Hathaway, ich mag dich. Aber nicht in diesem Film