Slumdog Millionaire


Oscarpremiertes Kino gab es heute in unserer Sneak. Der Abräumer bei der diesjährigen Academyawards Verleihung kam, ein Film mit dem ich mich trotzdem noch nicht befasst hatte.
Erst hatten wohl fast alle einen kurzem Moment Angst beim Intro, es könnte ein fanzösischer Film sein, aber das legte sich schnell.
In dem Film geht es um die Lebensgeschichte von Jamal Malik, einem Kind aus den Slums von Mumbai das früh seine Mutter verliert und sich ebenso früh in ein Mädchen namens Latika verliebt. Zu beginn der Handlung ist er Kandidat bei “Wer wird Millionär?” und steht vor der finalen 20.000.000 Rupien frage. Weil niemand glaubt, das ein Straßenkind alle Antworten bis dorthin wirklich selbst wissen konnte, ist er wegen Betrugsverdacht festgenommen und wird gefoltert. Nun erklärt er den Sicherheitsleuten woher er die Antworten wusste und erzählt so nebenbei seine tragische und turbulente Lebensgeschichte.
Der Film ist voller Szenen die zum Nachdenken anregen oder entsetzen, bringt einen aber auch immer wieder zum Lachen und zeigt, das es fast immer noch Hoffnung gibt.
Mir waren einige der Actionszenen zu schnell geschnitten, aber das hat dem Filmgenuss keinen Abbruch getan. Der Film war richtig gut und konnte einen bis zum Ende hin fesseln. Obwohl ich übermüdet war, bestand in keinem Moment die Gefahr, das ich einschlafe.
Eindeutig sehenswert der Film. Auch mehrfach.

Nächste Woche habe ich hoffentlich meinen Stammplatz wieder, der mir diesmal unfairer Weise vom Comicbuchverkäufer weggeschnappt wurde. Frechheit! Die 23 ist mein Platz!