März 1st, 2009
Sportplatz
Ich wohne gegenüber von einem Sportplatz. Eigentlich ist das so ganz nett, es gibt keine Nachbarn auf der andern Strassenseite, die einem in die Fenster schauen könnten und man kann ein Stück weiter sehen als nur bis auf die andere Straßenseite. Ausserdem sind dank der wenigen Häuser in unserer Straße fast immer Parkplätze frei und meistens ist es ruhig.
Ja, leider ist in dem letzten Satz der Konjunktiv von Bedeutung. FAST immer Parkplätze und MEISTENS ruhig.
Denn so ein Sportplatz wird natürlich auch genutzt. Der bei mir eigentlich nur zum Fussball spielen. Leider nicht von netten, gut gebauten Kerlen denen ich von meinem exklusiven Fensterplatz dann zuschauen könnte, sondern von Jugendmannschaften. Das sie ein paar mal die Woche trainieren stört eigentlich nicht weiter. Höchstens wenn deren Eltern malwieder alle Parkplätze unserer Straße belegen anstatt die des Sportplatzes zu nutzen, aber da ich selten mit dem Auto unterwegs bin muss ich auch selten einen Parkplatz suchen.
Viel störender sind Turniere. Besonders Sonntags Morgens, wenn man noch im Bett liegen und dösen oder gar schlafen will. Da werden dann wilde Fangesänge veranstaltet und der Lärm ist auch bei geschlossenen Fenstern noch störend. Am liebsten sind mir die Feiertagsturniere, wenn auchnoch Partymusik gespielt wird. Wer möchte nicht von “Anton aus Tirol” und Konsorten geweckt werden?
Heute war es besonders nervig, weil irgendjemand die tolle Idee hatte, eine Trommel mitzubringen. Gefühlte 5 Stunden wurde damit “musiziert”.
Ich mag Fussball nicht!