..gleichgültig wie viele kilometer sie trennen, Gleichgültige sind sich fern, auch wenn sie beieinander sind.

Ein schöner Satz, der Sonntag Nacht im Radio fiel, als ich auf der Heimfahrt war.

Eigentlich die Fahrt von meinen Eltern zu mir nach Hause, leider auch die Fahrt weg von meinem Freund, den ich am Bahnhof abgesetzt habe.

Wie üblich konnte ich ein paar Tränen nicht verhindern, kurz nach dem Abschied. Da wegen Nebel die Sichtweite auf unter 50m gesunken war, hat das allerdings auch nichtsmehr ausgemacht.

Es war keine sehr angenehme fahrt, ausser der schlechten Sicht und der aufkommenden Einsamkeit hatte ich auchnoch Rücken und Gliederschmerzen und war müde. Alles in Allem wohl nicht grade die optimalen Bedingungen zum fahren.  Ich bin dennoch gut angekommen und durfte gestern feststellen das die Gliederschmerzen wohl die Anzeichen einer aufkommenden Grippe waren.  Seit gestern schlucke ich malwieder Antibiotika und bin krank geschrieben.

Verabschiedungen sind gemein. Ich kann mich eigentlich nur mit dem Gedanken trösten, dass es nicht wirklich für lang ist. Freitag ist es wieder vorbei, zum Glück. Als Kranke hat man leider viel Zeit zum nachdenken und vermissen, aber es wird schon rumgehen.