19 Nov
..und es war jedesmal die gleiche Stelle, wo er seine Hand ausstrecke und die seines Meins! ergriff – sie fest mit seiner umschloss und sein Meins! fest aber bestimmt an sich zog. Bis das Meins! den Kopf sanft auf seine Brust legte, er seine Hand auf ihren Rücken legte und seine Augen schloss. Wie man es sich vorstellen mag, war dies nicht irgendein Moment. Es war der Moment, als die Grinsekatze ihr Grinsen zu einem Lächeln verlor, der Märzhase innehielt und nicht einmal der Tee dem verrückten Hutmacher aus der Kanne laufen wollte. Und wie er mit seinem Meins! da so stand, so trug es sich zu, wie die Welt sich Lila färbte, die Bäume in ein violett verfielen, Wiesen sich in ein lavendel tauchten und sogar die Herzkönig in ein dunkles Indigo gehüllt war. Nichts, aber auch garnichts konnte zwischen ihn und sein Meins! kommen. Dieser Augenblick als er sein Meins! in den Arm nahm, war etwas besonderes und selbst der ungescheitetste Bewohner des Märchenlandes begriff es in diesem Moment. Und so hielt er sein Meins! in den Armen, wohl wissend wie zeitlos dieser Moment war, das er jedesmal diese Nähe spüren würde und er sich all die Tage auf diesen Moment freuen wird…
19 Nov
Nach 45 Minuten habe ich mir gewünscht das alle sterben und der Film vorbei ist.
Leider war das nicht der Fall. Es ging noch 43Minuten lang weiter.
Aber von Anfang an: Nachdem kein Titel am Anfang kam, wusste ich nicht was mich erwartet. Es fing alles recht leicht und amüsant an und hätte wohl auch nett werden können.
Wurde es leider nicht.
Eine junge Fernsehjournalistin dreht eine Reportage über die Nachtschicht der Feuerwehr in Los Angeles. Am Anfang ist alles recht nett und amüsant, man bekommt einen Einblick ins Leben der Feuerwehrmänner.
Dann brechen sie zu einem Einsatz auf, weil in einem Appartment schreie einer alten Frau gehört worden waren. Sie betreten die Wohnung, einige werden Angefallen und kurz darauf wird das Gebäude von der Seuchenschutzbehörde unter Quarantäne gestellt. Nach und nach werden nun immer mehr bewohner dieses Hauses angefallen und zeigen dann ebenfalls die tollwutähnlichen Symptome.
Über den Hintergrund der Seuche erfährt man leider garnichts, was den Film wohl realistischer wirken lassen soll. Mir gefällt es besser, wenn ich über Hintergründe aufgeklärt werde.
Soweit die Story, dass ganze wurde nur mit Handkameras gefilmt, die Beleuchtung war durchweg schlecht und das Gewackel hat Kopfschmerzen und Übelkeit verursacht. Ich habe malwieder mehrfach überlegt, ob ich das Kino nicht verlassen soll, aber mich dagegen entschieden. Ich habe mir schließlich vorgenommen alle Filme komplett anzusehen, die in der Sneak laufen.