13 Okt
Ich bin überglücklich. Einfach zufrieden mit der Situation. Vollkommen von Glückseeligkeit erfüllt. Es ging mir lange nicht so gut wie momentan.
Ich war fast 3 Jahre lang single. Ich habe fast schon vergessen, wie schön es ist, glücklich verliebt zu sein. Jemandem einfach nur stundenlang in die Augen sehen zu können. Immer wieder die Nähe und Berührungen des anderen zu suchen. Immer wieder zu realisieren, da ist jemand, der erwiedert deine Gefühle. Du willst nicht nur immer bei ihm sein, sondern er auch bei dir.
Gemeinsam Zukunftspläne schmieden, auch wenn das nach ein paar Wochen nicht ernst zu nehmen ist.
Alleine schlafen ist doof. Neben dir einzuschlafen und aufzuwachen ist wundervoll, Tobi. Die Vorstellung, das ich das noch ganz oft tun werde, finde ich atemberaubend schön. Es gibt noch so viel, dass vor uns liegt. Soviel Zeit für uns beide gemeinsam. Ich freu mich unheimlich auf jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jeden Augenblick mit dir.
Natürlich trage ich momentan noch die rosarote Brille einer frisch Verliebten. Auch wenn meine natürlich Violett ist! Es scheint alles perfekt. Wundervoll. Einfach nur… wow.
Du bist meiner. Ganz alleine mein Eigentum. Ich will dich nicht wieder hergeben.
13 Okt
Urlaub ist toll. Ich darf ausschlafen, wärend andere Leute arbeiten müssen und kann meine Tage effektiv nutzen.
Nachdem ich Donnerstag hauptsächlich im Bett gelegen und gegammelt habe und Freitag schon um 5 Uhr Morgens Tobi vom Bahnhof abgeholt habe war auch mein Freitag ziemlich faul. Das einzige was wir getan haben war die Pen & Paper Runde abends.
Das Wochenende war nun meiner Familie gewidmet. Gemeinsames Essen, zusammen Fernsehen auf der Couch. Gut, mein Vater und Tobi haen Fußball angeschaut, mir war es lieber mein Buch zuende zu lesen. Und Herbstspaziergänge. Tolle Farben, Nebel und ab und zu ein Sonnenstrahl. Einfach wunderbar.
Heute musste ich dann leider doch aufstehen, ich wollte zum Tüv. Mein treues kleines Auto hat malwieder neue Plaketten benötigt und sie glücklicherweise auch beide erhalten. Bis auf ein paar kaputte Birnchen bei Standlicht und Kennzeichenbeleuchtung und einen leicht undichten Auspuff gab es nichts zu bemängeln!
Und dank meinem lieben Vater musste ich für Tüv, Au und Feinstaubplakette ebenso wie das anschließende Volltanken nichts zahlen. Danke!
Gleich werde ich mir nochmehr Familie antun und meine Großeltern überraschen indem ich zum Mittagessen vorbei komme, anschließend treffe ich auchnoch zwei meiner Cousins und meine Tante.
Familie ist wichtig. Der Urlaub ist so sicherlich richtig genutzt.
Morgen will ich noch Blut spenden gehen und am Mittwoch dann mit meinem Auto nach Berlin. Das es fahrtüchtig ist, hat es heute ja wieder bewiesen!
12 Okt
Das ich das Aussehen meines Blogs öfter mal verändere, dürfte auffallen. Das wird nun vorerst aber wohl nichtmehr passieren, ausser ich passe Kleinigkeiten an.
Der blaue Blubb hat nämlich extra nur für mich das hübsche WordPress Theme von TemplateLite farblich und auch in diversen anderen Dingen angepasst. Da ich die Farben einfach liebe und mich an ihnen garnicht satt sehen kann, wird er auch erstmal so bleiben. Ich finde es passt zu mir.
Armer blauer Blubb, jetzt werde ich ihn nämlich auch weiterhin damit nerven, wenn ich was verändert oder neu haben will. Zufrieden bin ich meistens nicht auf Dauer. Aber ein Dank muss trotzdem nochmal sein.
Das Violett ist einfach geil!
9 Okt
Blut, Blut, Räuber saufen Blut…
Ich war da!
Ich war gestern auf meinem ersten Subway to Sally Konzert in Wiesbaden und es hat mir gefallen. Musikverrückt bin ich ja nicht wirklich. Ich höre im Auto und auf meinem Mp3-Player wenn ich unterwegs bin lieber Hörbücher und zuhause läuft normalerweise auch eher der Fernseher nebenher, als das ich Musik anmache. Aber bei dem bisschen, was ich höre, ist Subway oft mit dabei.
Im Gegensatz zu vielen anderen mag ich meine Musik auch eher etwas leiser, deshalb habe ich meinen gestrigen Tag damit begonnen, mir etwas zum Schutz meiner Öhrchen zu kaufen. Ich habe eine Packung Hansaplast LärmStop erworben. Eindeutig eine gute Entscheidung. Es verändert die Klangwahrnehmung zwar ziemlich, man hört sich selbst ja viel stärker, wenn die Ohren zu sind, aber ich hatte danach keine Probleme mit meinen Ohren obwohl wir recht nah an den Lautsprechern standen.
Allgemein standen wir ziemlich weit vorne, 5. Reihe oder etwas derartiges und die Stimmung war gut. Ich fand auch die Vorgruppe ok. Sie haben das Publikum zwar nicht begeistern können, mich haben sie aber auch nicht gestört.
Die Show von Subway selbst war dann natürlich wesentlich beeindruckender. Alle gingen wesentlich mehr mit und oft wurde, wenn es ging, mitgesungen oder auch gegröhlt.
Ich war anschließend besonders froh, nichtmehr bis nach Koblenz zurück zu müssen, sondern bei meinen Eltern schlafen zu können. Noch besser natürlich, das ich heute Urlaub habe und deshalb ausschlafen konnte.
Das Konzert war toll und ich freue mich jetzt schon auf Schandmaul im November. Aber ich habe auch gemerkt das ich niemals jemand sein werde, der zu jedem Konzert hin muss. 1-2Mal im Jahr reicht mir vollkommen aus. Es ist laut, die Luft ist schlecht und es gibt genug Leute die sich daneben benehmen. Genau die Gründe, weswegen ich auch Diskotheken und die meisten Partys nicht sonderlich schätze.
Blut, Blut, Räuber saufen Blut, Raub und Mord und Überfall sind gut…
6 Okt
Ich bin müde.
Liegt vermutlich daran, dass das letzte Wochenende nicht ganz soviel Schlaf enthalten hat, wie eigentlich als Ausgleich für die Woche nötig gewesen wäre.
Da Freitag ein Feiertag war (Tag der deutschen Einheit ist etwas tolles), war meine Pen&Paper runde diesmal ausnahmsweise schon Donnerstags. Ich hatte, wie eigentlich immer, sehr viel spass und wir haben bis 2 oder 3 rum gespielt. Irgendwann dann bin ich jedenfalls ins Bett, nur um um 10:30 schonwieder wach zu sein.
Ich weiss nicht, warum ich in letzter Zeit nichtmehr so lange schlafen kann, wie ich gerne würde. Ich war einfach wach. Also habe ich mein Zeug zusammen gepackt fürs Wochenende und wollte den Kuchen für Babs backen. Blöderweise ist mir erst zu diesem Zeitpunkt klar geworden das Feiertag auch bedeutet das die Geschäfte zuhaben. Das ist vorallem dann ungünstig, wenn man vorher nicht beachtet hat, was man für den Kuchen braucht. Also musste ich schauen, was ich noch habe und dann entscheiden was ich backen kann.
Schlussendlich kam eigentlich nur eine Brownie-Backmischung in Frage, auch wenn ich statt 3 Eier der größe M nur 2 in XL hatte. Aber ich dachte mir, dass das schon irgendwie passt. Ich habe sicherheitshalber eine dicke Schokoladenschicht am Ende darüber ausgebreitet und noch reichlich verzierung verwendet. Wenn genug Schokolade drauf ist, ist alles gut!
Wärend die Brownies im Ofen waren, habe ich Tobi vom Bahnhof abgeholt. Ich wusste zwar nicht sicher, welcher Zug es sein würde, aber es gab nur einen, der sehr wahrscheinlich war. Ich habe ihn auch problemlos gefunden.
Gegen 14:30Uhr sind Tobi und ich dann losgefahren zu Babs, theoretisch ist die Strecke in 1:45 zu schaffen. Nunja, blöderweise ist der Autobahnwechsel bei Köln nicht so geglückt, wie map24 sich das vorgestellt hatte. Über die A4 auf die A3 wechseln war angedacht, aber bis wir auf der A3 waren, hatten wir dann 25km umweg und drei andere Autobahnen in kauf genommen. Ausserdem die Telefonische Seelsorge und Routenkorrektur der Verwandschaft. Es ist immer vorteilhaft, jemanden anrufen zu können, der vorm PC sitzt. Ich habe mehrfach den Satz zu hören bekommen “Wie kannst du bloss so ruhig bleiben!?” und auch “Das ist der schlimmste Freitag seit langem!”. Besonders das zweite war nichtgrade nett, aber Tobi gefiel es wohl garnicht, das wir uns verfahren hatten, obwohl er die Wegbeschreibung ausgedruckt und dabei hatte. Ich fand es hauptsächlich amüsant und habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Eine Stadt wie Essen wird man wohl finden können!
Als wir kurz nach 17Uhr ankamen, war Babs erstmal entsetzt. Ich hatte wohl, als sie fragte, wann ich vorhabe bei ihr einzufallen, etwas von “so 18, 19Uhr rum” geschrieben. Sie war ungeduscht und ihre Küche noch Chaos pur.
Babs ist die einzige Person, die ich kenne, deren Küche zeitweise genauso schlimm aussieht wie meine, wenn nicht schlimmer. Aber sie hat es tatsächlich innerhalb einer Stunde geschafft, sie nutzbar zu machen. Bevor sie damit fertig war, durfte Tobi die Küche auch nicht betreten. Ich habe mich nicht daran hindern lassen.
Ansonsten haben wir Freitag sehr leckeren Kartoffelsalat und Leberkäs gegessen und Filme geschaut. Bei Burning Acres bin ich eingeschlafen, was uns dazu veranlasst hat um 3Uhr ins Bett zu gehen. Erstaunlich früh für Babs. Achja, natürlich haben wir um Mitternacht den eigentliche Grund für unseren Besuch gefeiert: Ihren 32. Geburtstag.
Samstag sind wir erst um 15Uhr aufgestanden. Eine erstaunliche Leistung, denn um 8:30 war ich wach. Hellwach. Ich finde es furchtbar, wenn Zimmer in denen ich schlafe keine Rollläden haben. Besonders an einer Hauptstraße. Nach der lektüre von 50 Seiten “Heiße Hüpfer” konnte ich zum Glück weiter schlummern.
Bei Babs bin ich faul. Gut, ich bin das auch sonst, aber bei ihr besonders. Samstag haben wir deshalb auch nur kurz eingekauft, ehe wir uns den Filmen und dem Kässpätzle essen gewidmet haben. Zum Nachtisch gab es dann Schokoladenfondue. Unglaublich lecker und unglaublich füllend. Es gibt kaum etwas besseres, als geschmolzene Schokolade. So gegen 1 kam dann endlich Norja, er wollte eigentlich gegen 12Uhr bei Stuttgart losfahren, kam aber erst um 19Uhr weg. Da es von Stuttgart nach Essen doch ein ganzes Stück ist, kam er leider erst nach dem Ende des Geburtstags an.
Wie schon im März beim Treffen in Stuttgart haben wir Munchkin gespielt. Norja ist meister im Schummeln und seine versteckten Karten haben mich bei der ersten Runde den Sieg gekostet, aber das macht nichts. Bis etwa 5 haben wir gespielt ehe wir zum Fernsehen und quatschen übergegangen sind. Scrubs kann man sich wirklich immer anschauen.
Schlaf hatte ich dann tatsächlich von 9-15Uhr, wobei ich um 11 wiedermal wach war. Es gab Kässpätzle zum Frühstück und wir habens uns vor dem Fernseher malwieder gemütlich gemacht. Norja ist um 16:30 dann Gefahren, mein Auto fuhr um 20:30 in richtung Koblenz los. Leider regnete es in strömen, die Straßen waren nass und rutschig und man sah kaum etwas, so dass ich häufig nur 80 fahren konnte. Um 22Uhr waren wir 50km vor Koblenz, da mein Handy und mein Magen allerdings aufmerksamkeit wollten, wurde eine Rast eingelegt. Wie üblich machte sich meine Mutter sorgen, dass ich noch nicht Zuhause war, als sie angerufen hatte.
Kurz nach 23Uhr war ich dann zuhause und konnte mich darüber freuen, das mich überraschend in meinem Kühlschrank ein Mouse au Chocolate erwartete. Allerdings war ich zu voll um es gleich zu probieren, das ist Heute dran.
1:00-7:30 geschlafen. Malwieder nicht genug: Aber.. der Urlaub rückt näher!
3 Okt
Unser erstes Treffen fand vor fast 2,5 Jahren statt, am 08.07.2006. Das Datum wusste ich leider nichtmehr, dafür aber, das wir beide Türkis getragen haben. Und weil ich noch weiss, das wir an dem Tag das Spiel um den dritten Platz der Fussball Weltmeisterschaft angesehen haben, lies sich der Tag sehr einfach herausfinden. (Deutschland hat 3:1 gegen Portugal gewonnen)
Es war ein Treffen von Siebenwindspielern in Frankfurt. Weil ich davor eigentlich noch so gut wie garnichts von dir gehört hatte, wusste ich eher wenig mit dir anzufangen. Ich erinnere mich leider auch nichtmehr an wirklich viel. Ich habe an diesem Tag ein Bier über den Kopf gekippt bekommen von Hadhold, dem kitzligen Zwergen-PO. Allerdings ist Bier gut für die Haare und es hat ohnehin später geregnet. Und du bist kitzlig. Das hatte ich sehr schnell herausgefunden. Seit diesem Tag zuckst du regelmäßig zusammen, wenn ich mit dem Zeigefinger in die nähe deines Bauches komme oder dich auch sonst überraschend irgendwo berühre. Ich finde es niedlich :) Nach dem Treffen haben wir auch angefangen zu chatten und uns wunderbar verstanden. Ich mochte dich von Anfang an.
Deshalb folgte etwas später auch eine Verabredung alleine mit dir. Es muss Ende Juli oder Anfang August gewesen sein, es war jedenfalls noch Sommer und wir waren im Main-Taunus-Centrum und haben uns dort im Kino “Ab durch die Hecke” angesehen. Das Eichhörnchen auf Koffein ist einfach Klasse!
Gut, das Kino war nichts besonderes. Aber im Gedächtnis geblieben sind mir die Stunden danach. Wir haben das Kino verlassen und sind bis zu dem Punkt gegangen, an dem sich unsere Wege getrennt hätten. Es war ca 22Uhr und du hättest zur Bushaltestelle gemusst, ich zu meinem Auto. Allerdings hat das mit dem Verabschieden nicht so ganz hingehauen, wir haben uns festgequatscht. Immerhin kamen wir nach 2 Stunden auf die Idee, uns auf die herumstehenden Stühle zu setzen. Auch wenn es Sommer war, es wurde kalt. Und wir hatten Hunger. Das neben dem Kino ein McDonalds ist, fiel mir leider erst um kurz nach 2 ein als er gerade geschlossen hatte. Es hat Überzeugungsarbeit gekostet, aber so gegen 3 durfte ich dich nach Hause fahren und wir haben dort weiter geredet. Dein Zimmer war deiner Meinung nach nicht aufgeräumt und weil dein Bett nicht gemacht war, durfte ich mich erst setzen nachdem du eine Decke ausgebreitet hattest. Wir haben uns viel erzählt und natürlich besonders viel über unser damals gemeinsames Hobby Siebenwind. Du hattest einen GM und wir haben Chars beobachtet, ich habe mit deinem Account das Forum durchstöbert und du hast mir sogar deine Passwörter verraten. Entweder war es schon damals ein Vertrauensbeweis, oder sie waren dir einfach nicht sehr wichtig. Genutzt habe ich sie später jedenfalls kein einziges Mal, beeindruckt hat es mich dennoch. Gegen 5:30 bin ich dann nach Hause gefahren, selbst ziemlich erstaunt darüber, wie lange der Abend gedauert hatte.
Ja, es war nicht nett von dir. Aber am 23.08.06 folgte auch schon die erste Enttäuschung. Du hattest mir eine Käse-Sahne-Torte zum Geburtstag versprochen, doch du bist nicht gekommen. Du hast nicht abgesagt und dein Handy war aus, als ich nachfragen wollte, wie es denn aussähe. Vermutlich lag es daran das daraufhin fast ein Jahr Funkstille herrschte. Ich weiss inzwischen, dass du damals auf den Rat von Jannike gehört hast, man solle sich lieber nicht auf mich einlassen. Ich weiss nicht wie sie zu dieser Meinung kommt, allerdings ist es auch egal inzwischen. Ich war daraufhin sauer, besonders als ich erfahren habe, dass du die Torte zwar gebacken, aber dann selbst verspeist hast.
Wir haben selten miteinander gechattet daraufhin. Ich weiss nichtmehr, wie es dazu kam, aber im Frühjahr 2007 haben wir telefoniert. Vermutlich war mir Nachts langweilig und ich wollte nichtmehr vor dem PC hocken, denn das ich mich mit dem Telefon ins Bett gelegt habe zum quatschen weiss ich noch. Während dem Gespräch hast du irgendwann gesagt, das du wenig mit mir redest, weil ich dir die Sache mit dem Kuchen immer wieder vorwerfe. Daraufhin wurde mir ein neuer Versprochen. Sogar noch vor meinem Geburtstag!
Du hast es erst am 29. Spetember geschafft, als ich bei einem weiteren Siebenwindlertreffen, diesmal in Mainz, eine Kuchenplatte mit einer puderzuckerbestäubten Käse-Sahne-Torte bekommen habe. Eigentlich war das das erste Geschenk an mich. Ich habe gefragt, ob der Puderzucker dazu dient, zu verstecken, dass der Kuchen leicht angebrannt ist. Es war dir unangenehm, aber du hast es bejaht.
Bis wir uns wieder getroffen haben, ist daraufhin wieder fast ein Jahr vergangen. Allerdings haben wir diesmal Kontakt gehalten. Zwar nicht sehr intensiv, aber es kam immer mal wieder dazu, das wir uns gegenseitig Nachts wachgehalten haben und Wettbewerbe veranstaltet, wer länger auf bleibt. Es schien dir was daran zu liegen, dass wir uns wieder Treffen und ich habe mich auch drauf gefreut. Vorallem dein Kompliment, das meiner Filmauswahl (“Unsere Erde”) folgte hat mich gefreut. “Mit dir würde ich mir auch eine drei Stunden lange Dokumentation ohne Ton ansehen”. So kam es, dass wir am 23.Juli 2008 erst ins Open-Air-Kino im Freibad wollten (das mein Vater mitkam war eigentlich nicht geplant) und danach die Nacht mit DVDs durchmachen. Im Kino saßen wir nebeneinander, ganz brav und züchtig. Irgendwann hast du dich getraut deine Hand auf meine zu legen und hattest Angst, ich würde meine wegziehen. Das ist nicht passiert, ich habe mich gefreut über die annäherung.Das Durchmachen ist gescheitert, aber wir haben das erste Mal nebeneinander geschlafen. Der Film “Die Akte” konnte uns nicht wirklich wach halten. Wir sind beide eingeschlafen und ich habe nur gehofft, dass es nicht zu aufdringlich ist, das ich nicht in mein Zimmer rüber gegangen bin, sondern einfach neben dir liegen blieb. Aber selbst wenn, wäre es mir das wohl wert gewesen, denn ich habe mich wohlgefühlt neben dir. Am liebsten hätte ich mich da schon eng neben dich gelegt.
Am 20. August warst du bei mir in Koblenz. Dienstag Abend meintest du, du hättest überlegt ob du ins Kino gehst. Ich habe dir angeboten, dass wenn du kommst, wir in die Sneak gehen können. Ich wollte mir nicht zu viele Hoffnungen machen, dass du Mittwoch wirklich spontan kommst, deshalb hat es mich positiv überrascht, als die sms kam. Der Abend war toll, allerdings gab es zu dem Zeitpunkt anderes, das mich beschäftigt hat. Darauf bin ich hier eingegangen. Ich fand es wiedermal schade, dass du gefahren bist. Ich hätte gerne wieder neben dir geschlafen. Aber immerhin, es waren nurnoch 3 Tage bis zu meinem Geburtstag und du wolltest kommen.
Dieses Jahr warst du dann auch tatsächlich an meinem Geburtstag da. Und du hast wieder übernachtet. Ich habe dir einen großen Teil meiner Familie vorgestellt, aber es schien dich nicht zu stören. Als du gefahren bist, haben das nicht nur meine Cousins bedauert.
Unser erster Kuss ist grade mal eine Woche her. Die Nacht vom 27. auf den 28. September. Du hast dir Szenarien ausgemalt, wie ich dich empört aus der Wohnung schmeiße, wenn du mich küsst. Oder wie wir es überspielen oder ignorieren. Du wolltest mich küssen und ich dich, aber wir haben uns beide nicht getraut, den Anfang zu machen, obwohl es zumindest bei mir sehr offensichtlich war, dass ich wollte. Fand ich zumindest.
Wir haben den Sexreport 2008 auf ProSieben angeschaut und ich habe mich mit dem Kopf auf deinen Schoß gelegt. Irgendwann habe ich dich umarmt und mein Kopf war auf höhe deiner Brust. Ich konnte jeden Schlag deines Herzens hören und der Fernseher hat mich überhaupt nichtmehr interessiert. Ich wollte dich küssen, aber ich habe mich auch nicht getraut. Ich bin nur immer näher mit meinem Gesicht an deines heran gerückt. Unsere Lippen haben sich mehrfach berührt, ehe es zum ersten Kuss kam. Ich weiss nicht, ob einer von uns beiden sich dann doch zuerst getraut hat oder ob wir es irgendwie zusammen hinbekommen haben, aber es war schön. Wunderschön. Und ich war mir ab diesem Moment sicher.
Der Tag der deutschen Einheit, der dritte Oktober. Wir sind zusammen weggefahren und wurden dort auch als Paar angesehen. Du bist mitgekommen zu Babs und es war uns beiden wohl klar, das wir es ernst meinten und wo es hinführen soll. Wir führen eine Beziehung. Wir haben 2,5Jahre und acht Treffen gebraucht.
Es hat recht lange gedauert, aber ich bin Glücklich, dass es ist, wie es ist. Wir werden noch viele erste Male haben. Urlaub, Feiertage, Streit, Versöhnung und sovieles andere. Auf das meiste davon freue ich mich sehr. Ich freue mich darauf, vieles mit dir Teilen zu können und Andenken und Erinnerungen zu sammeln. Ich freue mich darauf, neues an und mit dir zu entdecken. Ich freue mich auf uns.
Meiner!
3 Okt
Ich mag es nicht, jemandem Geld zu schulden. Und fast noch weniger mag ich es, wenn jemand mir Geld schuldet.
Nur sehr selten, finde ich den zustand wunderbar, so verschuldet wie er ist. Denn immerhin ein gutes haben Schulden, sie binden aneinander. Deshalb kann es sein, das ich mich an kleinen Schulden erfreue. Immerhin bieten sie immerwieder einen guten Grund für erneute Treffen oder Einladungen.
Ich hoffe, meine Schulden und die Schulden die noch bei mir ausstehen, werden nicht vergessen. Sie bedeuten weiteren Kontakt.