Oktober 21st, 2008
Ich starre die grüne Blume an
Ich schaue aufs ICQ. Jedesmal, wenn es klopft, mach ich das blöde Fenster mit den kontakten wieder auf, um zu sehen, ob du es bist.
Du bist seit 3 Stunden weg. Im Kino. In der Sneak.
Ich hoffe du hast viel spass dabei!
Trotzdem hoffe ich auch ganz egoistisch, dass du bald wieder da bist. Das ich zumindest mit dir reden, nein, leider nur schreiben, kann. Aber das ist viel besser als nichts. Immerhin schreibst du immer wieder so nette, so liebevolle, so wunderbare Dinge die mich strahlen lassen. Immer wieder und wieder kann ich die Sätze von dir durchlesen und spüre dabei wie mein Herz klopft.
Grade eben habe ich wieder die PN von dir gelesen und ich strahle. Es ist eigentlich viel zu schön um wirklich wahr zu sein. Ich kann nicht glauben, dass das wirklich alles passiert. Das ich soviel Glück habe. Das alles so perfekt ist.
67 Stunden sind es etwa, bis ich dich wieder in den Arm nehmen kann. Bis ich von dir geküsst werde zur begrüßung. Bis ich meine Hände kaum von dir lassen kann.
Ich brauche nur daran zu denken und ich werde ganz aufgeregt. Alles andere scheint dagegen so unwichtig. So vollkommen irrelevant.
Ich werde dich wieder bei mir haben! Etwas schöneres kann ich mir kaum vorstellen. Ich kann dich ganz fest an mich drücken. Ich kann dir immer wieder sagen, wie glücklich ich bin. Und du wirst es mir auch sagen.
Bitte, Donnerstag, komm ganz schnell. Die 67 Stunden müssen rum gehen. Die Schule wird irgendwie gehen. Die Sneak wird sicher etwas Zeit vergehen lassen. Aber der Arbeitstag am Donnerstag wird furchtbar lang, fürchte ich. Zum Glück kann ich da wenigstens Kochen. Ich bin froh um jeden Moment der vorrüber ist. Jeder Moment bringt mich dir wieder näher.
Du fehlst mir.
Auch wenn deine Worte, dein Geruch, die Gedanken und erinnerungen helfen. Ich brauch dich wieder bei mir.
Absolut, voll und ganz, kompromisslos, mit Haut und Haar und uneingeschränkt Deine. Nur Deine.
Oktober 20th, 2008
Aufräumen
Ich räume ungern auf. Ich bin ein ziemlich unordentlicher Mensch und um mich herum darf auch ruhig alles auf dem Boden liegen und wild über- und untereinander verstreut sein. Nur auf meinen Rechnern hab ich lieber Ordnung. Deshalb habe ich nun auch malwieder meinen Desktop aufgeräumt und ihm ein neues Hintergrundbild verpasst.
Der Papierkorb gehört noch geleert, aber ansonsten bin ich zufrieden damit.
Bild meines Desktops
Oktober 16th, 2008
Blut, Blut, Räuber saufen… ähm, nein.
Die Uniklinik Mainz will Blut. Mein Blut! Und ich habe es ihnen gegeben. Ca 500ml insgesamt habe ich mir gestern abzapfen lassen.
Ich war malwieder Blut spenden. Die letzte Spende ist schon eine ganze Weile her, 2 Jahre oder etwas um den Dreh. Letztes Jahr hätte ich dank meinem Keniaurlaub auch garnicht spenden dürfen, Malaria gefahr und derartiges.
Jetzt darf ich jedenfalls wieder. Und ich habe mich zusammen gerissen und war gestern spenden. Da mein Blut für gewöhnlich eher langsam fließt, habe ich mir davor schonmal 2Liter Tee zugeführt.
Ich hatte Glück und musste dort sogut wie garnicht warten und erstaunlicherweise lief mein Blut auch gut. Vermutlich hat die Ablenkung dafür gesorgt, das ich es so gut ertragen habe.
Als ich mitteilte, dass ich an einer Spritzenphobie leide, wurde ich allerdings malwieder komisch angesehen.
Nunja, mein Blut kommt einem Patienten oder der Wissenschaft zu Gute und ich habe 27,50 € dafür erhalten. Also nur Vorteile.
Ich bin und bleibe Blutspender. Spende auch du!
Oktober 14th, 2008
Mein Netz
Ich weiss, egal was passiert, ich werde aufgefangen. Wenn ich stürze, gibt es ein Sicherheitsnetz, das mich auffängt. Meine Familie.
Zu meiner Familie zähle ich in diesem Zusammenhang meine Eltern, Großeltern, und die beiden Geschwister meiner Mutter, jeweils mit Ehepartner und zwei Kindern. Ich habe zwar theoretisch noch mehr Familie, aber zu dieser ist der Kontakt nicht besonders eng. Teilweise kann ich kaum die Namen den Gesichtern zuordnen.
Meine Familie ist mir jedenfalls sehr wichtig. Ich weiss, sie sind für mich da, wenn ich sie brauche. Ich könnte jederzeit bei wohl jedem von ihnen einziehen, wenn es nötig wäre. Finanziell würden sie mir ebenso aus der Patsche helfen, auch wenn ich nicht hoffe, dass es mal nötig ist.
Ich habe schon in meiner Kindheit und Jugend gerne meine Ferien oder Wochenenden bei Oma und Opa verbracht und mich dort mit meinen Cousins, allesamt männlich und jünger, beschäftigt. Seit ich denken kann, war ich gerne und oft dort.
Ich habe in meiner Familie noch nie einen ernsthaften Streit erlebt, oder gar das jemand nichtmehr mit einem anderen sprechen würde. Ich bin dankbar für die Familie die ich habe und sie ist mir wichtig. Ich wünsche jedem, dass er ein solch harmonisches Familienleben und den Zusammenhang kennt.