September 13th, 2008
“Satzzeichen”!?!
Ein Hoch den Satzzeichen! Ausrufezeichen, Fragezeichen, Klammern, Kommas, Punkte, Anführungszeichen, ich mag euch! Besonders die Klammern (unwichtige Nebensätze kann man so herrlich einklammern(und verschachtelte Klammern sind sogar noch eine Stufe besser (mit denen kann man den nicht so bedeutenden, aber dennoch dazugehörenden Teil eines (unwichtigen) Nebensatzes markieren))). Ich klammere gern! Und ausrufezeichen setze ich auch gerne. Man kann Sätze damit so herrlich hervorheben!
Nur dem Punkt widme ich wohl nicht die Aufmerksamkeit, die er verdienen würde. Ein einfacher “.” ist einfach zu unauffällig und hat in den meisten Fällen sogut wie keine Aussage. “…” jedoch, nutze ich sehr gerne.
Auch das Fragezeichen gewinnt an bedeutung, wenn es im Rudel oder ganz ohne Satz auftritt. Fast jeder versteht die Ratlosigkeit eines einzelnen “?”, oder, wenn man so garnichts versteht auch “???”. Besonders schön sind ebenfalls die Kombinationsmöglichkeiten mit dem Ausrufezeichen (in Österreich oft auch nur Rufzeichen genannt), auch deren Bedeutung wird weitestgehend intuitiv verstanden. Oder etwa nicht!?!
Das Komma hat es bei mir schwer, oftmals vergesse ich es oder setze es falsch. Das liegt nicht daran, dass ich es nicht mag. Das Komma ist eine nicht zu unterschätzende Hilfe und kann oftmals die Bedeutung eines Satzes komplett verändern, dennoch sind mir die Regelungen nicht wirklich eingängig, wann man nun Kommata setzt und wann nicht.
Anführungszeichen sind immer toll. Besonders wenn man sie “Gänsefüßchen” nennt. Ich mag sie ‘einfach’. (ha, hier eignen sie sich sogar für ein Wortspiel!)
Semikola und Doppelpunkte hingegen finde ich in den meisten Fällen überflüssig. Arme Dinger. (Auch dem Bindestrich kann ich nur wenig abgewinnen. Ich nutze seine Möglichkeiten vermutlich einfach nicht aus)