Gedankliches durcheinander.
Ich mag Lügen nicht. Die Wahrheit ist grausam, aber immerhin ist sie wahr und die meiste Zeit kann man sich auf sie verlassen.
Viele Beziehungen scheinen allerdings auf Lügen zu basieren oder zumindest nur dank Lügen noch zu existieren. Es wird betrogen, verheimlicht, angelogen und hingenommen.
Sollte die Wahrheit nicht einen viel größeren Stellenwert haben? Sollte man, wenn einem der andere wichtig ist, ihm nicht auch die Wahrheit sagen? Oder schützen Lügen wirklich und helfen somit das Leben zu erleichtern?
Ich mag Lügen nicht, ich mag es nicht wenn gelogen wird und noch weniger mag ich Betrügereien. Geheimnisse kann ich noch recht gut hinnehmen.
Wenn ich angelogen werde und das herausfinde, bin ich sauer. Lügen zu verzeihen fällt mir schwer.
Wenn wegen mir gelogen wird, beschäftigt mich das. Teilweise überlege ich, ob es nicht bessere wäre die Lüge aufzudecken.
Wenn man sich in Lügen verstrickt, folgen immer größere Probleme. Sie können viel mehr zerstören, als es die Wahrheit getan hätte und oftmals Dinge schützen und bewahren die die Wahrheit zerstört hätte.
Aber manchmal sind Lügen wohl die angenehmere Alternative zur Wahrheit. Nur ob das auch für den Belogenen oder nur für den Lügenden und andere Betroffene gilt, weiß ich noch nicht.
Wären Lügen der richtige Weg, wenn die Wahrheit nie ans Licht kommt? Sind sie es überhaupt irgendwann?
Will ich das wegen mir gelogen wird? Will ich angelogen werden?
Zumindest beim letzten weiß ich, dass die Antwort “Nein” lautet. Ansonsten..ist alles chaotisch.
No Comments, Comment or Ping
Reply to “Lug und Trug”