29 Aug
Farben und Düfte.
Ich liebe Farben und Düfte einfach. Der Anblick eines schönen Violett-Tons kann mich glücklich machen, ein angenehmer Duft lässt mich verzückt schnuppern.
Besonders blumig-süße Gerüche und kräftige Beerentöne haben es mir angetan. Der Wildrosenweichspüler von Vernel ist bei mir Literweise vorhanden. Wenn ich mich bei schlechter Laune mit etwas belohnen will, kommt es vor das ich mir ein besonders gut riechendes Spülmittel oder Flüssigseife kaufe. Duftteelichter und Räucherstäbchen gehen in meinem Haushalt nie zur neige.
Mit Gerüchen kann man besonders gut Erinnerungen verbinden. Beim Duft von frischgebackenen Plätzchen fühlen sich viele in die Weihnachtszeit ihrer Kinderjahre zurückversetzt. Ich erkenne auch oftmals Waschmittel, Weichspüler oder Deo von Personen wieder, die mir wichtig waren oder sind.
Das Betrachten meiner Schlafzimmertapete kann meine Stimmung heben und mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Ach ja: Und ich liebe Ben. Und Jerry!
28 Aug
Irgendwie habe ich es gestern geschafft, mir den rechten großen Zeh zu verstauchen.
Ich weiß nicht wann und wie es passiert ist, aber er tut weh. Das ich den ganzen Tag in spitzen Stiefeln mit Pfennigabsatz gelaufen bin, hat es vermutlich nicht gerade verbessert.
Jetzt merke ich den Schmerz bei jedem Schritt und sollte aus hohen oder spitzen Schuhen wohl erstmal die Füße lassen.
Aber ich habe diese Woche wiedermal festgestellt das Spaziergänge in der Natur und besonders im Wald etwas schönes sind. Ein Wald im Morgennebel ist einfach Atemberaubend schön, das Geräusch von Regen im Blätterdach ebenfalls.
Trotz Sonnenschein und meiner Zehe war ich auch gestern spazieren und es war einfach schön. Ich mag die Natur, ich mag Wetter und ich mag es weit und breit niemand anderen sehen zu können. Egal ob zusammen spazieren gehen und dabei reden oder allein mit seinen Gedanken (oder mit einem MP3player auf der Flucht vor seinen Gedanken) unterwegs zu sein, es ist ein Entkommen aus dem Alltag.
Ein Wald im Sonnenaufgang. Etwas, dass ich eindeutig noch Öfter betrachten muss.
Es war eine nette Nacht und ein schöner Morgen. Danke dafür, es ist die Halsschmerzen wert.
28 Aug
Gedankliches durcheinander.
Ich mag Lügen nicht. Die Wahrheit ist grausam, aber immerhin ist sie wahr und die meiste Zeit kann man sich auf sie verlassen.
Viele Beziehungen scheinen allerdings auf Lügen zu basieren oder zumindest nur dank Lügen noch zu existieren. Es wird betrogen, verheimlicht, angelogen und hingenommen.
Sollte die Wahrheit nicht einen viel größeren Stellenwert haben? Sollte man, wenn einem der andere wichtig ist, ihm nicht auch die Wahrheit sagen? Oder schützen Lügen wirklich und helfen somit das Leben zu erleichtern?
Ich mag Lügen nicht, ich mag es nicht wenn gelogen wird und noch weniger mag ich Betrügereien. Geheimnisse kann ich noch recht gut hinnehmen.
Wenn ich angelogen werde und das herausfinde, bin ich sauer. Lügen zu verzeihen fällt mir schwer.
Wenn wegen mir gelogen wird, beschäftigt mich das. Teilweise überlege ich, ob es nicht bessere wäre die Lüge aufzudecken.
Wenn man sich in Lügen verstrickt, folgen immer größere Probleme. Sie können viel mehr zerstören, als es die Wahrheit getan hätte und oftmals Dinge schützen und bewahren die die Wahrheit zerstört hätte.
Aber manchmal sind Lügen wohl die angenehmere Alternative zur Wahrheit. Nur ob das auch für den Belogenen oder nur für den Lügenden und andere Betroffene gilt, weiß ich noch nicht.
Wären Lügen der richtige Weg, wenn die Wahrheit nie ans Licht kommt? Sind sie es überhaupt irgendwann?
Will ich das wegen mir gelogen wird? Will ich angelogen werden?
Zumindest beim letzten weiß ich, dass die Antwort “Nein” lautet. Ansonsten..ist alles chaotisch.
24 Aug
Ein kurzer auszug aus der Statistik was in meinen Mund hinein passt:
- meine Faust
- 8 Marshmallows (vergleichswert 6)
- 28 M&Ms mit Erdnüssen
- 30 helle, kernlose Trauben (vergleichswert 20)
- 31 Maoam (vergleichswert 19)
Die M&Ms bekommt man übrigens nichtmehr zerkaut, die Trauben sind recht annehmbar und wie man sich mit 31 Maoam im Mund fühlt… nunja.. es ist eigentlich einfach nur eklig.
Ich glaube, es gibt sogar Bilder davon. Aber die tue ich besser niemandem an.
22 Aug
1. Eine Feier mit der Oma im Altersheim
2. Arbeit (nicht frei bekommen)
3. Bau eines Wagens fürs Erntedankfest
4. Abschiedsfeier einer Freundin die ein halbes Jahr nach Skandinavien geht
5. Krankheit
Ich bin gespannt was noch kommt. Eine einzige Person hat noch nichts davon erwähnt. Allerdings hat diese auch noch nicht erwähnt, wann sie kommen will.
Für den 24. habe ich Nachtangeln und ein Warhammerturnier im Angebot.
Nachtrag:
Es kam noch der Diebstahl einer (nicht meiner) Handtasche dazu. Geld, Fahrkarte und Ausweise weg, deswegen war das kommen leider nicht möglich.
21 Aug
Positiv überwiegt, also nix “keine Ahnung”, sondern dir sollte es gut gehen
Ja, positiv überwiegt. Oder zumindest sollte das positive nach Gestern überwiegen, aber irgendwie ist meine Laune da anderer Meinung.
Ich hatte einen wundervollen Abend. Ein spontan Besuch aus Frankfurt der mit mir in die Sneak Preview gegangen ist.
Ich habe um 19:45 eine sms bekommen, ob wir nun gehen würden. Das er zu dem Zeitpunkt schon in Koblenz war, fand ich schnell heraus. Ich hatte nur Zeit mir Schuhe anzuziehen und mir meinen Geldbeutel zu schnappen und war dann auch schon unterwegs, um ihn abzuholen. Wir waren quasi auf die Minute genau am Kino und haben deshalb auch hervorragende Plätze bekommen (2. Reihe von Vorn ganz aussen). Der Film war.. nunja. Ich weiss nichtmals mehr, wie er nun hieß. Es war jedenfalls eine italienische Komödie oder etwas derartiges. Ganz sicher bin ich mir da noch nicht. Wir haben uns jedenfalls amüsiert und es nicht bereuht 4Euro dafür ausgegeben zu haben.
Danach waren wir noch bei mir und haben gealbert und ich habe demonstriert wie niedlich ich Brause essen kann. Seit gestern abend weiss ich, wie sich ein Krampf in den Wangen anfühlt, ein Glück habe ich heute keinen Muskelkater davon. Um 0:30 habe ich ihn dann zum Bahnhof gebracht, damit er den ICE noch bekommt und nicht die Nacht am Bahnhof verbringen muss, wie er es eigentlich geplant hatte.
Mein Outfit hätte, wie er es formulierte, wunderbar in eine Dokumentation über die Unterschicht gepasst, eigentlich war ich schon schlaffertig als ich entschied ihn zum Bahnhof zu fahren. Frisch geduscht, in Sporthose und mit XXL-T-Shirt und meinen Hausschuhen, die Haare ungekämmt bin ich durch den Bahnhof geschlappt um ihm dann die Fahrkarte mit meiner EC-Karte zu bezahlen. Leider nehmen Fahrkartenautomaten heute schon kein Bargeld mehr an.
Ich habe mich sehr gefreut, viel gelacht, hatte unheimlich spass und habe nette Komplimente bekommen.
Der Preis der Fahrkarte ist eine Nebensächlichkeit, wenn ich den Abend mit dir verbringen kann.
Du siehst aus, wie aus einer Sat1-Doku über die soziale Unterschicht. Aber natürlich kann auch das dich nicht entstellen.
Du bist verrückt. Ich mag das gerne, deshalb besuche ich dich ja.
Und, was eigentlich kein kompliment ist, aber mir dennoch Freude bereitet:
Ich sollte mir wohl eine Bahncard anschaffen, wenn ich dich öfter besuche.
Nunja, es sollte mir heute also gut gehen. Ich bin nicht übermüdet, obwohl ich recht spät ins Bett kam und hatte einen tollen Abend. Leider können andere Dinge soetwas sehr schnell verblassen lassen und die Laune drücken.
Es sollte mir gut gehen. In mir selbst ist heute aber Chaos. Es geht mir nicht gut.
Aber ich bin süß, wenn ich Waldmeisterbrausepulver von meiner Handfläche lecke. Oder das Gesicht verziehe, weil ich mir eine komplette Tüte auf die Zunge gekippt habe. Und für Samstag ist ein Maoam-Wettessen geplant.
Lächeln geht noch, also ist alles nicht so schlimm.